Elisabeth Eiling-Wilke zieht sich aus Töpferei-Geschehen zurück
Lange Familientradition endet

Ochtrup -

Mit ihr endet eine Ära: Elisabeth Eiling-Wilke hat den Schlüssel zu ihrer Werkstatt, oder besser ihrem „Töpferatelier“, am Bahnhof letztmalig umgedreht. Über 200 Jahre lang stand der Name Eiling für Tonwaren aus Ochtrup. Der Abschied fällt schwer, doch die Werkstatt könnte künftig weitergenutzt werden. Von Anne Steven
Dienstag, 05.01.2021, 06:35 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021, 06:35 Uhr
Die Luftaufnahme zeigt die Töpferei Eiling Ende der 1950er Jahre. Im Gebäude links im Bild befindet sich heute das Töpfereimuseum. „Eines der spielenden Kinder unter dem Baum bin ich“, erinnert sich Elisabeth Eiling-Wilke. Das Gebäude im rechten Bereich ist einem Mehrparteienkomplex gewichen.
Die Luftaufnahme zeigt die Töpferei Eiling Ende der 1950er Jahre. Im Gebäude links im Bild befindet sich heute das Töpfereimuseum. „Eines der spielenden Kinder unter dem Baum bin ich“, erinnert sich Elisabeth Eiling-Wilke. Das Gebäude im rechten Bereich ist einem Mehrparteienkomplex gewichen. Foto: Archiv Eiling

Bis vor Kurzem war ihre Werkstatt am Ochtruper Bahnhof ihr zweites Zuhause: Wenn Elisabeth Eiling-Wilke dort an der Töpferscheibe hockte, war sie manchmal ganz verzückt. 2005 ist sie in die hellen und luftigen Räume im Bahnhof mit „Licht von allen Seiten“, fast wie in einem Atelier, umgezogen. Ganz anders war da das Arbeiten in der alten Töpferei ihrer Familie an der Töpferstraße. Dort sei es meistens nass, dunkel, kalt und zugig gewesen. „Außer im Sommer – da ging’s“, meint Eiling-Wilke lachend.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7750840?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7750840?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Nachrichten-Ticker