Landwirte-Protest vor K+K
Einigung nach stundenlanger Blockade

Gronau -

16 Stunden lang haben Landwirte aus Gronau und der Umgebung in der Nacht zum Montag die K+K-Verwaltungszentrale an der Steinfurter Straße besetzt. Anlass war ein gescheiterter Vertragsabschluss zwischen der Supermarkt-Kette K+K und der Molkerei Naarmann. Von Guido Kratzke
Montag, 11.01.2021, 19:07 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 11.01.2021, 19:07 Uhr
Ein Einsatzleiter der Polizei überbrachte den Landwirten die Nachricht von der Einigung. Danach lösten die Teilnehmer der Demonstration die Blockade vor dem K+K-Zentrallager auf.
Ein Einsatzleiter der Polizei überbrachte den Landwirten die Nachricht von der Einigung. Danach lösten die Teilnehmer der Demonstration die Blockade vor dem K+K-Zentrallager auf. Foto: Guido Kratzke

Rund 16 Stunden war das Zentrallager von K+K in Gronau nahezu komplett abgeriegelt.  Weniger als eine Handvoll Lkw verließen oder erreichten am Montagmorgen das Firmenareal, von dem die über 200 Märkte in der Region beliefert werden.

Dafür sorgten nicht nur Landwirte aus Gronau und Epe. Aus der Obergrafschaft rückten ebenso Berufskollegen an wie aus den Kreisen Steinfurt und Coesfeld sowie weiterer Orte aus dem Kreis Borken. Ab circa 20 Uhr sorgten sie in massiver Form dafür, dass das Gronauer Straßenbild von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen geprägt war, die sich sternförmig auf den Sitz des Lebensmitteleinzelhändlers zubewegten und schließlich das Firmengelände komplett vom Straßennetz isolierten. Über 100 Fahrzeuge waren dabei im Einsatz.

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