Neues Jahresprogramm vorgestellt
Einmal mehr gemeinsame Sache

Ochtrup -

Die Erwachsenen- und Familienbildung, das Frauenreferat und das Referat für Spiritualität des Evangelischen Kirchenkreises haben zum zweiten Mal zusammengearbeitet und ein Programm mit gemeinsamen Angeboten auf die Beine gestellt.

Mittwoch, 03.02.2021, 11:30 Uhr
Ein Bild aus dem Archiv des Kirchenkreises (v.l.): Pfarrerin Heike Bergmann (Frauenreferat), Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling (Spiritualität), Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder (Erwachsenenbildung) und Pfarrer Dirk Heckmann (Familienbildung) haben ein gemeinsames Jahresprogramm auf die Beine gestellt.
Ein Bild aus dem Archiv des Kirchenkreises (v.l.): Pfarrerin Heike Bergmann (Frauenreferat), Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling (Spiritualität), Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder (Erwachsenenbildung) und Pfarrer Dirk Heckmann (Familienbildung) haben ein gemeinsames Jahresprogramm auf die Beine gestellt. Foto: Ev. Kirchenkreis

112 Seiten lang ist das neue Programmheft mit den gemeinsamen Angeboten der Erwachsenen- und Familienbildung, des Frauenreferats und des Referats für Spiritualität des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken. Zum zweiten Mal haben sich Pfarrerin Heike Bergmann (Frauenreferat), Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling (Spiritualität), Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder (Erwachsenenbildung) und Pfarrer Dirk Heckmann (Familienbildung) zusammengetan und ein Jahresprogramm mit einem breiten Veranstaltungsspektrum auf die Beine gestellt. „Damit wollen wir nicht nur die Menschen aus unseren Kirchengemeinden ansprechen, sondern auch Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose einladen, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen und ihren Horizont zu erweitern“, wird Esther Brünenberg-Bußwolder in einem Presseschreiben zitiert.

Die Corona-Pandemie habe die Planung für das vierköpfige Team zu einer besonderen Herausforderung gemacht. Während Dagmar Spelsberg-Sühling bereits verschiedene digitale Angebote aus dem Bereich der Spiritualität durchgeführt hat, hoffen die Organisatoren, insbesondere die größeren Veranstaltungen ab dem Frühjahr wieder vor Ort und vor Publikum durchführen zu können. „Wir haben aber einen Plan B in der Tasche“, betont Esther Brünenberg-Bußwolder. Viele Veranstaltungen wie Vorträge oder Podiumsdiskussionen ließen sich auch digital umsetzen, falls die Corona-Schutzverordnung Präsenzveranstaltungen nicht möglich machen sollten. „Deshalb werben wir dafür, sich bei Interesse auf jeden Fall auch erstmal für die Veranstaltungen im März und April anzumelden. Die Teilnehmer werden dann rechtzeitig von uns informiert, ob und in welcher Form sie stattfinden“, so die Referentin für Erwachsenenbildung.

Programmpunkte

Das Thema „1700 Jahre jüdisches Leben“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Jahresprogramm. Unter anderem findet dazu am 6. Mai (Donnerstag) ein Informations- und Diskussionsabend unter dem Motto „Was uns betrifft: Antisemitismus in der Gesellschaft“ im Karl-Leisner-Haus in Ahaus statt. Zu Gast sind dabei Stefan Querl (stellvertretender Leiter des Geschichtsorts „Villa ten Hompel“ in Münster) Margarita Voloj (Mitglied der Synagoge Münster) und Wolfgang Hüllstrung (Beauftragter für den christlich-jüdischen Dialog in der Ev. Kirche im Rheinland). Am 30. Mai (Sonntag) liest Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, in der Ev. Kirche Dülmen jüdische Märchen, Witze und Anekdoten, begleitet von Norbert Labatzki an der Klarinette.

Familien dürfen sich auf mehrtägige Ausflüge freuen. Unter anderem reist Pfarrer Dirk Heckmann mit Vätern und ihren Kindern am Christi-Himmelfahrts-Wochenende (13. bis 16. Mai) zum 18. Vater-Kind-Festival nach Rüthen, das unter dem Motto „Leben wie die Gallier“ steht. In den Sommerferien (10. bis 17. Juli) ist außerdem ein Familiencamp in der freien Natur auf einem Campingplatz bei Wittenberg geplant.

Auch für Frauen hat Pfarrerin Heike Bergmann ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Zu den Höhepunkten zählt ein Sternpilgerweg durch die Baumberge anlässlich des Frauentages am 19. Juni (Samstag).

Das Programmheft in gedruckter Fassung kann kostenlos bei Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder (Mobil: 01 75/2 18 06 81; E-Mail: esther.bruenenberg@ekvw.de) bestellt werden. Es ist zudem digital auf der Homepage der Erwachsenen- und Familienbildung im Ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken abrufbar.

Evangelischer Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken

Der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken ist einer von 27 Kirchenkreisen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Zu ihm zählen annähernd 83 000 evangelische Christen im westlichen Münsterland in 20 Kirchengemeinden an 46 Standorten. Zweimal jährlich kommen Delegierte aller Gemeinden und kreiskirchlichen Dienste zur Kreissynode zusammen, um grundlegende Entscheidungen für den Kirchenkreis zu diskutieren und zu entscheiden. Zwischen den Synoden führt der von der Synode gewählte Kreissynodalvorstand mit dem Superintendenten als Vorsitzenden die Geschäfte des Kirchenkreises. Dienstsitz der Superintendentur und der zentralen Verwaltung ist das Kreiskirchenamt in Steinfurt.

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