Winterspaziergang in Welbergen
Abseits der Wasserburg unterwegs

Ochtrup -

Als wäre Spazierengehen in der aktuellen Situation nicht sowieso das Einzige, was mal für ein bisschen Abwechslung sorgt, macht es jetzt durch den Schnee doch noch viel mehr Spaß. Und es lohnt sich, wenn man sich dafür die Welbergener Landschaft aussucht.

Samstag, 13.02.2021, 05:15 Uhr aktualisiert: 13.02.2021, 05:20 Uhr
Im Schnee bei Welbergen unterwegs.
Im Schnee bei Welbergen unterwegs. Foto: Rieke Tombült

Als wäre Spazierengehen in der aktuellen Situation nicht sowieso das Einzige, was mal für ein bisschen Abwechslung sorgt, macht es jetzt durch den Schnee doch noch viel mehr Spaß. Und es lohnt sich, wenn man sich dafür die Welbergener Landschaft aussucht.

Startpunkt dieser kleinen Wintertour ist Schwe­rings Kreuz, auch bekannt als „Die Drei Eichen“. Wem das nichts sagt, der sollte der Eschstraße bis hinters Ortsausgangsschild folgen und in den Schweringhook einbiegen. Von dort wird er direkt auf eine Kreuzung mit drei Bäumen und einem Kreuz schauen können. Sowohl der Name der Kreuzung als auch der der Bauernschaft sind übrigens auf die Familie Schwering zurückzuführen, die dort einmal gewohnt hat.

Als erstes Ziel kommt der Wanderweg zur Linken ins Visier. Ab hier besteht die Möglichkeit, weiter entlang der alten Bahnstrecke zu laufen oder geradeaus auf den Rothenberg zu. Die Fläche zwischen Welbergen und Wettringen bietet einige Möglichkeiten, in der Streckenlänge zu variieren. Das Spektrum liegt etwa zwischen drei und sechs Kilometern.

Kleine Tour im Schnee

1/8
  • Unterwegs im Schnee

    Foto: Rieke Tombült
  • Unterwegs im Schnee

    Foto: Rieke Tombült
  • Winterspaziergang in Welbergen

    Foto: Rieke Tombült
  • Unterwegs im Schnee

    Foto: Rieke Tombült
  • Unterwegs im Schnee

    Foto: Rieke Tombült
  • Unterwegs im Schnee

    Foto: Rieke Tombült
  • Unterwegs im Schnee

    Foto: Rieke Tombült
  • Im Schnee bei Welbergen unterwegs.

    Foto: Rieke Tombült

Allerdings ist die Schneehose in diesen Tagen ein Muss: Weit außerhalb sind die Straßen kaum geräumt, was den Spaziergang aber noch mehr zum Erlebnis machen kann. Der Spaziergänger muss keine Angst vor allzu tiefen Schneemassen haben, denn die Treckerfahrer haben mit ihren Spuren das Laufen wesentlich erleichtert.

Wer plant, den Weg nicht alleine zu bestreiten, sollte auch an die Handschuhe denken: Schneeballschlachten sind hier prima möglich.

Mit viel Zeit im Gepäck und der Absicht, als Nicht-Welbergener ein paar neue Ecken zu entdecken, ist die Strecke bis zum Rothenberg empfehlenswert. Es gibt wesentlich mehr zu sehen, als man erwarten mag: kleine Wasserfälle, einige Sitzmöglichkeiten für die Verschnaufpause und womöglich auch rodelnde Kinder. Allgemein geht es beim Spaziergang aber eher ruhig zu – abgesehen vom Knirschen des Schnees unter den Schuhen.

Welbergen hat zusätzlich zur Wasserburg nämlich einige schöne Spazierstrecken zu bieten, die nicht ganz so überlaufen sind. Daher ein echter Insidertipp, der vielleicht auch für die Hundebesitzer interessant sein mag. Durch die Weitläufigkeit besteht die Chance, den Vierbeiner mal frei von der Leine toben zu lassen.

Und wer ebenfalls gezwungen ist, die Blüte seiner Jugend an der frischen Luft zu verspazieren, dem ist Musik auf den Ohren eventuell ein kleiner Trost.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7817138?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Nachrichten-Ticker