Deutsche Glasfaser in der Kritik
15 Mal vertröstet, aber nicht geholfen

Ochtrup -

Das Maß ist für Franz-Josef Eilting langsam voll. Nach eigenen Angaben sei er von der Deutschen Glasfaser mindestens 15 Mal vertröstet worden, dass sich kurzfristig um sein Anschluss gekümmert werde. Passiert ist seit vergangenem Sommer nicht wirklich etwas. Das Unternehmen aus Borken bietet Hilfe an. Von Alex Piccin, Alex Piccin
Donnerstag, 25.02.2021, 06:43 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.02.2021, 06:43 Uhr
"Wir sind dabei!" Das leicht verwitterte Werbeschild der Deutschen Glasfaser ziert seit anderthalb Jahren den Vorgarten Franz-Josef Eiltings. Ans schnelle Internet ist er noch längst nicht angeschlossen.
"Wir sind dabei!" Das leicht verwitterte Werbeschild der Deutschen Glasfaser ziert seit anderthalb Jahren den Vorgarten Franz-Josef Eiltings. Ans schnelle Internet ist er noch längst nicht angeschlossen. Foto: Alex Piccin
Franz-Josef Eilting hat die Aussagen Dennis Slobodians als einen Schlag ins Gesicht empfunden. Der ist Senior Referent Unternehmenskommunikation bei der Deutschen Glasfaser und hat vergangene Woche Stellung zum Stand des Ausbaus des Netzes für Ochtrup I und II sowie zu Kundenproblemen bezogen. „Es gibt noch eine ganz andere Seite“, kündigt Eilting am Telefon an. Der Ochtruper schildert dann vor Ort seine Erfahrungen mit dem Unternehmen aus Borken und dessen Mitarbeitern sowie Subunternehmern. „Mindestens 15 Mal“ habe er versucht, der Sache auf dem Grund zu gehen, warum sein Anschluss nicht aktiviert beziehungsweise gar erst gelegt werde. Sein Nachbar, Eigentümer der Doppelhaushälften, sei seit wenigen Wochen am Netz.
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