Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche
Der Stachel im Fleisch bleiben

Ochtrup -

Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche, das Vertuschen dieser Taten, die Diskussionen und nicht zuletzt die zahlreichen Kirchenaustritte haben bei vielen Gläubigen Spuren hinterlassen. Auch Michael Tombült, hat sich Gedanken zu diesem Thema gemacht. Ein Austritt ist für ihn aber keine Option, er möchte etwas verändern. Von Anne Steven
Dienstag, 23.03.2021, 06:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.03.2021, 06:30 Uhr
Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche: Der Stachel im Fleisch bleiben
Der Missbrauchskandal hat die katholische Kirche erschüttert. Viele Gläubige kehren ihr deshalb den Rücken. Foto: dpa/privat
Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche, das Vertuschen dieser Taten, die Diskussionen und nicht zuletzt die zahlreichen Kirchenaustritte unter anderem im Bistum Köln haben bei vielen Gläubigen Spuren hinterlassen. Auch der Vorsitzende des Pfarreirates von St. Lambertus, Michael Tombült, hat sich viele Gedanken zu diesem Thema gemacht – einmal natürlich als Vorsitzender eines kirchlichen Gremiums, aber ganz besonders als Privatperson, als Mitglied der Kirchengemeinde. Nichts beschönigen „Die sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche in der katholischen Kirche sind mit Nichts zu entschuldigen und ihre Vertuschung durch die Leitenden schon gar nicht“, schiebt der Familienvater gleich vorneweg. Der 51-Jährige möchte nichts beschönigen. Ihm ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass nicht alle Katholiken – Geistliche wie Ehrenamtliche – über einen Kamm geschoren werden. „Ich möchte auf das viele Gute aufmerksam machen, das es in unserer Kirche gibt.
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