Erster Abschnitt der Veloroute „Triangel“ fertiggestellt
Komfortable und sichere Radverbindung

Ochtrup/Kreis Steinfurt -

18 Kilometer der insgesamt 23 Kilometer langen Radwegeverbindung „Triangel“ zwischen Steinfurt und Rheine sind fertiggestellt. Dafür wurden 31 Knotenpunkte umgebaut, um den Rad- und Fußverkehr dort außerhalb der klassifizierten Straßen zu bevorrechtigen. Das Projekt ist ein Beitrag zum Klimaschutz.

Dienstag, 30.03.2021, 21:00 Uhr
Der erste Bauabschnitt der Veloroute „Triangel“ zwischen Steinfurt und Rheine ist abgeschlossen und inzwischen freigegeben worden.
Der erste Bauabschnitt der Veloroute „Triangel“ zwischen Steinfurt und Rheine ist abgeschlossen und inzwischen freigegeben worden. Foto: Kreis Steinfurt

Pünktlich zu Beginn des Frühjahrs und der neuen Radsaison sind die Umbaumaßnahmen auf dem ersten Abschnitt der Veloroute „Triangel“ zwischen Steinfurt und Rheine abgeschlossen. Landrat Dr. Martin Sommer , die Bürgermeister Claudia Bögel-Hoyer (Steinfurt), Christa Lenderich (Ochtrup), Dr. Peter Lüttmann (Rheine), Berthold Bültgerds (Wettringen) und Wilfried Brüning (Neuenkirchen), die Projektverantwortlichen Udo Schneiders und Reinhard Pries vom Umwelt- und Planungsamt sowie Straßenbauamt des Kreises Steinfurt und die Vertreter des bauausführenden Unternehmens GaLaBau Emsland in Lingen, Reinhard und Jan-Hendrik Kaß, hätten die Freigabe gerne im Rahmen eines offiziellen Termins vollzogen. „Aber die steigenden Inzidenzzahlen und unser Bestreben, alle Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken, lassen aktuell keine Präsenz-Aktion zu“, wird Sommer in einer Pressemitteilung zitiert. „Das schmälert unsere Freude in keiner Weise“, so der Landrat weiter. „Die Bürger erhalten eine schnelle, komfortable und verkehrssichere Radverbindung.“ 

Der gut 18 Kilometer lange Bauabschnitt hat rund 370 000 Euro gekostet. 70 Prozent der Kosten werden durch das Bundesumweltministerium auf Beschluss des Deutschen Bundestages über die Initiative „Klimaschutz durch Radverkehr“ getragen. Die Eigenmittel in Höhe von 30 Prozent der Gesamtkosten teilen sich Kreis und Kommunen. 

Fahrtzeiten verkürzen

„Insgesamt haben wir 31 Knotenpunkte umgebaut, um den Rad- und Fußverkehr auf der ‚Triangel‘ außerhalb der klassifizierten Straßen zu bevorrechtigen“, erläutert Schneiders. Ziel sei es, mit Blick auf den Alltagsradverkehr die Fahrtzeiten zu verkürzen und damit die Strecken für die Fahrten zur Arbeit, zur Schule oder auch zum Einkauf attraktiver zu gestalten und damit den Klimaschutz weiter zu fördern. 

Mit der Widmung des Bahntrassenradweges als Fahrradstraße gelte zukünftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde. Das Befahren der Bahntrassenradwege beziehungsweise der „Triangel“ mit S-Pedelecs (Höchstgeschwindigkeit bis zu 45 Kilometer pro Stunde) ist aus Verkehrssicherheitsgründen nicht erlaubt.

Klimafreundlich

Sommer weist darauf hin, dass die „Triangel“ als sogenannter „Kreisradweg“ in die Baulastträgerschaft des Kreises übergehen soll und damit die Unterhaltung und gerade auch das Freihalten der Sichtdreiecke regelmäßig von der Kreis-Straßenmeisterei kontrolliert und umgesetzt werde. Die Baumaßnahmen im zweiten, rund 23 Kilometer langen Bauabschnitt der „Triangel“ (zwischen Rheine und Och­trup über Neuenkirchen und Wettringen) haben begonnen und sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. „Damit machen wir einen großen Schritt in Richtung der Fahrradfreundlichkeit des Kreises sowie einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität“, freut sich Sommer. Der dritte Abschnitt führt von Ochtrup über Metelen nach Steinfurt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7893771?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Nachrichten-Ticker