Brut- und Setzzeit in der Natur hat begonnen
Ruhe im Wohnzimmer der Wildtiere

Ochtrup -

Im Frühling erblicken viele Wildtiere das Licht der Welt. Doch immer wieder können diese Tiere nicht ungestört aufwachsen, weil sie von Menschen und Hunden gestört werden. Für junge Hasen, Vögel und Rehe kann das tödlich sein. Von Marion Fenner
Montag, 05.04.2021, 23:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 05.04.2021, 23:00 Uhr
Dr. Christian Kalbfleisch und Hegeringleiter Bernd Schwartbeckvom Hegering Ochtrup appellieren an Naturliebhaber, Wald und Feld immer nur auf den Wegen aufzuhalten und Hunde an die Leine zu nehmen.
Dr. Christian Kalbfleisch und Hegeringleiter Bernd Schwartbeckvom Hegering Ochtrup appellieren an Naturliebhaber, Wald und Feld immer nur auf den Wegen aufzuhalten und Hunde an die Leine zu nehmen. Foto: Marion Fenner
Wenn eine Hundenase oder eine menschliche Hand ein wildes Tierkind berühren, ist das oft das Todesurteil für den jungen Vogel, das Hasenbaby oder das Rehkitz. Mit dem fremden Geruch im Fell oder Gefieder nehmen die Mütter ihren Nachwuchs oft nicht mehr an. Genau deshalb sei es so wichtig, in der jetzt begonnen Brut- und Setzzeit bei Spaziergängen auf den Wegen zu bleiben und den Hund anzuleinen, erklären Bernd Schwarteck und Dr. Christian Kalbfleisch vom Hegering Ochtrup. Fasane und Enten hätten schon mit der Brut begonnen. „Werden sie dabei gestört und verlassen ihr Gelege, kühlten die Eier schnell aus“, erklärt Hegeringleiter Schwartbeck.
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