Enorme Preissteigerungen
Bauholz wird zur teuren Mangelware

Ochtrup -

Die Holzpreise steigen seit Beginn dieses Jahren enorm. Das hat Auswirkungen auf den Handel mit dem Rohstoff, aber auch auf Handwerksbetriebe, die diese Steigerungen kaum noch kalkulieren können. Von Anne Steven
Mittwoch, 14.04.2021, 05:44 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 05:44 Uhr
Die seit Beginn dieses Jahres steigenden Holzpreise treiben Handwerksmeistern die Sorgenfalten auf die Stirn.
Die seit Beginn dieses Jahres steigenden Holzpreise treiben Handwerksmeistern die Sorgenfalten auf die Stirn. Foto: Anne Steven
Die Auftragslage ist gut, sogar sehr gut. Und trotzdem ist das Lächeln im Gesicht von Jürgen Weßling nicht ungetrübt. Denn es gibt ein paar Dinge, die dem Dachdeckermeister trotzdem Bauchschmerzen bereiten. Ein Problem: die steigenden Holzpreise. „Dass es eine Preissteigerung gibt, war abzusehen, aber nicht in diesem Ausmaß“, betont der 56-Jährige. Aktuell bewegten sich die Preise gut 25 bis 30 Prozent über dem Niveau vom Jahresanfang, erzählt Jürgen Weßling. Großhändler und Sägewerke hatten ursprünglich Preissteigerungen zwischen fünf und sechs Prozent angekündigt. Große Nachfrage in den USA und in China Die Dachdecker und Zimmerer verwenden als Bauholz hauptsächlich Tanne oder Fichte. Letztere hatte im vergangenen Jahr unter dem Borkenkäferbefall zu leiden. Dadurch sei jede Menge minderwertiges Holz auf den Markt gekommen.
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