43-jähriger Ochtruper vor dem Amtsgericht Steinfurt
Privater Zwist im Straßenverkehr

Ochtrup/Steinfurt -

Die Gefährdung des Straßenverkehrs war nicht zweifelsfrei nachzuweisen, der Straftatbestand der Nötigung jedoch stand für das Gericht fest. Bei einem Strafverfahren vor dem Amtsgericht Steinfurt wurde ein 43 Jahre alter Ochtruper jetzt vom ersten Vorwurf freigesprochen, für die Nötigung wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Von Norbert Hoppe
Samstag, 01.05.2021, 11:46 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 01.05.2021, 11:46 Uhr
Zwischen zwei Verkehrsteilnehmern soll es im August 2020 zu Streitigkeiten gekommen sein. Dem ist das Amtsgericht Steinfurt jetzt nachgegangen.
Zwischen zwei Verkehrsteilnehmern soll es im August 2020 zu Streitigkeiten gekommen sein. Dem ist das Amtsgericht Steinfurt jetzt nachgegangen. Foto: dpa
Dem Beschuldigten warf die Staatsanwaltschaft in der Anklage vor, im August 2020 auf der B 54 in Höhe der Abfahrt Wettringen einen anderen Verkehrsteilnehmer durch riskante Überholmanöver, unvermitteltes Bremsen und zu geringen Sicherheitsabstand an Leib und Leben gefährdet zu haben. Weil sich der als Zeuge geladene Geschädigte massiv durch das Verhalten des Angeklagten bedroht sah, habe er bei der Polizei Anzeige gegen den Angeklagten erstattet. Wie das Vernehmungsprotokoll auswies, sagte der Zeuge aus, der ihn bedrohende Autofahrer habe mit seinem langen Bart „ausgesehen wie ein Taliban“.
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