Wetter als natürlicher Feind des Eichenprozessionsspinners / Baubetriebshof rüstet sich
Hoffen auf Regen und Kälte

Ochtrup -

Versuche, dem Eichenprozessionsspinner und seinen Brennhaaren Herr zu werden, gibt es viele. Auch die Stadt Ochtrup und der Baubetriebshof haben einiges ausprobiert. Ringfallen brachten so gut wie nichts. Jetzt gehen die Verantwortlichen anders vor und setzen auf Aprilwetter im Mai. Von Alex Piccin
Mittwoch, 05.05.2021, 05:49 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.05.2021, 05:49 Uhr
Um die Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, nutzt die Stadt Ochtrup jetzt Kleber auf Zuckerbasis.
Um die Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, nutzt die Stadt Ochtrup jetzt Kleber auf Zuckerbasis. Foto: Klaus Meyer
Geht es nach Franz Laurenz, sollte es noch ein bis drei Wochen kühl und nass sein. Dieser Wetterwunsch hat ganz praktische Gründe, erklärt der stellvertretende Baubetriebshofleiter: „Wenn es jetzt regnet, wird es in Sachen Eichenprozessionsspinner dieses Jahr ruhiger. Wenige Wochen mit Schauern helfen ungemein.“ Eine Regenzeit im Juni habe im vergangenen Jahr zu entsprechenden Resultaten geführt und für herunterfallende Nester gesorgt. Anders sah es mit dem Versuch der Ringfallen aus. „Die haben so gut wie gar nichts gebracht“, gesteht Laurenz ein. Sie werden bald wieder abgebaut. Es sei jedoch ein Versuch wert gewesen. „Die Ringe waren eine neue Entwicklung, die wir umfangreich erprobt haben“, erklärt Bauamtsleiterin Karin Korten.
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