Glasfaser: Ergebnis der Nachfragebündelung noch offen
Bürgermeister bitten um Verlängerung

Westerkappeln/Lotte/Mettingen/Recke -

40 Prozent – das ist die Marke, die die Deutsche Glasfaser GmbH (DG) für den Ausbau des Breitbandnetzes in Westerkappeln gesetzt hat. Am Montag ist die sogenannte Nachfragebündelung abgeschlossen worden. Die Bürgermeister der gemeinden Westerkappeln, Lotte, Mettingen und Recke bitten um eine Verlängerung.

Dienstag, 12.07.2016, 16:07 Uhr

Ein Glasfaserkabel: Ob diese Technik bis ins Haus verlegt wird, wie es bislang nur die Deutsche Glasfaser anbietet, ist noch offen.
Ein Glasfaserkabel: Ob diese Technik bis ins Haus verlegt wird, wie es bislang nur die Deutsche Glasfaser anbietet, ist noch offen. Foto: Oliver Werner

40 Prozent – das ist die Marke, die die Deutsche Glasfaser GmbH ( DG ) für den Ausbau des Breitbandnetzes in Westerkappeln gesetzt hat. Am Montag ist die sogenannte Nachfragebündelung abgeschlossen worden. Ob die erforderliche Anschlussquote erreicht worden ist, steht noch nicht fest.

„Noch drei Schritte bis zur Fertigstellung“, heißt es auf der Homepage der DG. Das trifft aber auch nur dann zu, wenn die Phase 2 – die Auswertung der Nachfragebündelung – zu einem positiven Ergebnis führt. „Wir müssen noch ein bisschen hin- und herrechnen“, sagte Mirko Tanjsek, Projektleiter der DG für Westerkappeln und Lotte , am Dienstagmorgen auf Nachfrage. Am Nachmittag hat er sich nach eigenen Angaben mit der Geschäftsführung des Unternehmens getroffen, um das weitere Vorgehen zu erörtern.

Bis zum vergangenen Freitag hatten erst 21 Prozent von rund 2600 für eine Anschluss in Frage kommenden Haushalte bei der Deutschen Glasfaser unterschrieben.

In Lotte waren es 23 Prozent. In Mettingen und Recke, wo die DG ebenfalls Glasfaser verlegen möchte, wurden bis Freitag 28 beziehungsweise 25 Prozent erreicht. Auch für die drei Gemeinden läuft zur Zeit die Auswertung der Nachfragebündelung.

Unterdessen haben die Bürgermeister der vier Gemeinden am Montag einen Brief an die DG-Geschäftsführung geschrieben, in dem sie das Unternehmen um eine Verlängerung der Nachfragebündelung bitten. „Wir sind der Meinung, dass das Thema Glasfaser erst in den letzten zwei, drei Wochen bei den Bürgern richtig angekommen ist“, sagt die Westerkappelner Verwaltungschefin Annette Große-Heitmeyer, die die Entwicklung aus dem Urlaub an der Ostsee verfolgt. Wenn die Abfrage verlängert werde, würden die 40 Prozent vielleicht doch noch erreicht, so die einhellige Hoffnung der Bürgermeister.

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