Landgericht verhängt Haftstrafen
Diebesbande muss ins Gefängnis

MünsteR -

Wegen elf Einbrüchen in Münster und Rheine sind vier Mitglieder einer Bande zu Haftstrafen verurteilt worden. Vor Gericht räumten sie die Taten ein.

Montag, 01.12.2014, 17:12 Uhr

Prozess Symbolfoto Peperhowe
Wegen schweren Bandendiebstahls wurden am Montag vier Männer vor dem landgericht in Münster zu Freiheitsstrafen verurteilt. Symbolfoto Foto: Jürgen Peperhowe

Bargeld, Elektronik und Schmuck fielen einer Bande aus Münster und Rheine bei ihren Streifzügen in die Hände. Am Montag ist nun vor dem Landgericht das Urteil verkündet worden. Wegen schweren Bandendiebstahls erhielten die zwischen 25 bis 49 Jahre alten Angeklagten Freiheitsstrafen zwischen drei Jahren sowie vier Jahren und drei Monaten.

Der Staatsanwalt hatte ein höheres Strafmaß beantragt. Er sprach von einer „massiven Tatserie“. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich die Angeklagten zu einer Bande zusammengeschlossen hatten. Drei der Angeklagten waren nach Deutschland gekommen, um ein besseres Leben zu führen. Stillschweigend waren sie übereingekommen, Einbruchsdiebstähle zu begehen. Dazu sollte jeder seinen Beitrag leisten. Ein 25-Jähriger kam später noch dazu.

Laut Anklage gingen die Männer zwischen Oktober 2013 und März 2014 in den frühen Abendstunden in Rheine und Münster zu Werke. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass niemand anwesend war, stiegen sie in die Wohnungen ein. Die Männer wurden für insgesamt elf Taten verurteilt. Der Schaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.

In seiner Urteilsbegründung hielt der Richter den Angeklagten das Tatgeschehen und die erheblichen Folgen für die Opfer vor Augen. So hat eine der Geschädigten noch heute zu leiden. Beim Urteil berücksichtigte das Gericht das Geständnis der Angeklagten, das zur Verkürzung des Verfahrens beigetragen hatte.

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