Saerbeck
Kinder wollen´s wissen

Mittwoch, 21.09.2011, 17:09 Uhr

Saerbeck - Wie kann ein kleines Kronkorken-Schiffchen, beladen mit einer Murmel, in einer Wasserschüssel abtauchen ohne unterzugehen? Ein kniffliges Experiment, mit dem sich die Kinder in der Kita Sonnenschein am Dienstagnachmittag beschäftigen. Mit Begeisterung waren die kleinen Forscher und Entdecker bei der Sache. Klar, denn: Was jetzt außen an der Kita Sonnenschein dran­ steht, das ist auch drin im „ Haus der kleinen Forscher “.

Das bunte Schild mit der Auszeichnung enthüllten die Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, Kita-Leiterin Annegret Eiterig, Hans-Jürgen Himstedt vom Netzwerk „Sonnenblume“, in dem sich schon 50 forschende Kitas im Tecklenburger Land zusammengeschlossen haben, und Gabriele Thomauske-Mehlis vom Jugendamt Steinfurt. Sie alle stehen, wie die kleinen Forscher selbst, hinter der Idee, naturwissenschaftliche Phänomene im Alltag aufzuspüren und kindgerecht zu erklären.

„Das Haus der kleinen Forscher nimmt den natürlichen Wissensdrang der Kinder auf und fördert so das Interesse an Naturwissenschaft und Technik“, ist Hans-Jürgen Himstedt überzeugt und hat dabei die Zukunft im Blick. „In den Kitas sind heute die Wissenschaftlicher von morgen, die wir in unserer Gesellschaft dringend brauchen.“ Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt.

Um als „Haus der kleinen Forscher“ anerkannt zu werden, hat die Kita Sonnenschein in den vergangenen Wochen und Monaten viel Forschergeist gezeigt. Die Kita-Mitarbeiterinnen Linda Fullois und Cordula Stender nahmen an den entsprechenden Fortbildungen teil und trugen die Forscheridee in den Alltag der Kinder. „Wir haben zum Beispiel Asseln im Wald untersucht, uns mit Froschlaich beschäftigt, überlegt, warum Wasser blau ist und was Luft so alles kann“, zählte Linda Fullois auf. 20 Experimente und zwei Projekte wurden durchgeführt und dokumentiert. Da ließ die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ nicht lange auf sich warten. Und wie geht es weiter? „Die Fragen der Kinder sind unerschöpflich“, lacht Cordula Stender. „Gerade heute Morgen ist unseren Kindern ein echtes Phänomen aufgefallen: Warum sprudelt eigentlich das Mineralwasser?“ Die Antwort gibt es ganz sicher im Haus der kleinen Forscher.

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