Nachwuchs bei den Bisons im Wildfreigehege
Papa Bulle nahm Kalb auf die Hörner

Saerbeck -

Die Bisons im Wildfreigehege haben ein Kalb. Annika heißt die Kleine. Sie wurde unter dramatischen Umständen geboren.

Mittwoch, 23.05.2012, 07:05 Uhr

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  • Annika ist der jüngste Spross der Bisons im Saerbecker Wildfreigehege

    Foto: Monika Gerharz
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Riesige Kinderaugen, staksige Fohlenbeine, ein kurzes fuchsfarbenes Fell: Das kleine Bison-Mädchen im Wildfreigehege am Nöttler Berg schaut groß die Besucher an, die mit ihrer Kamera die kleine Schönheit im Bild festhalten wollen. Doch Mama Büffel hat etwas dagegen, dass ihr Mädchen im zarten Alter von zwölf Tagen schon zum Foto-Star wird. Sie stellt sich mit ihrem mächtigen Leib schützend vor ihr Kleines. Und aus einer Ecke der Weide kommt auch Papa Janosch angebraust und schnaubt vernehmlich. „Hände weg von meiner Tochter“ scheint er zu sagen.

Dabei war der bärtige Herr anfangs gar nicht gut auf die Kleine zu sprechen. „Nach der Geburt war es recht dramatisch“, erzählt Christoph Behring , Inhaber des Wildfreigeheges. „Er hat das Kalb auf die Hörner genommen.“ Vielleicht war der schwarzbärtige Geselle ja eifersüchtig. Schließlich hatte er Janoschka, die Bisonkuh, jahrelang für sich allein. Auf eine Schwangerschaft hatten es die Behrings gar nicht unbedingt angelegt, als sie das Pärchen zusammen brachten.

Nachwuchs bei den Bisons

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Eines Tages bemerkte Behring, dass Janoschkas Bauch immer runder wurde und das Gesäuge wuchs. Und dann kam am 10. Mai Annika, das Bison-Mädchen. „Es ist seit fünf Jahren das erste Mal, dass wir Nachwuchs bei den Bisons haben“, berichtet Behring. Für beide Eltern ist es das erste Kind. Erfahrung hatten die Tiere also keine. Aber der Instinkt hat es gerichtet. „Das muss klappen, sonst wird es schwierig“, weiß Behring. Von Flaschenaufzucht hält er nicht viel, obwohl eine solche Aktion immer viele Besucher anzieht. „Es ist schwer, die Tiere anschließend wieder in eine Herde zu integrieren.“

Im Wildfreigehege jedenfalls hat alles geklappt. Janoschka war fürsorglich, sie säugt die Kleine, die schon ein wenig Heu knabbert. Vater Janosch wurde für zwei Tage in ein Nachbargehege gelockt, danach war er friedlich. „Er hat nur noch ein paarmal geschnaubt.“

Jetzt muss Klein-Annika wachsen. „Drei Jahre dauert es, bis ein Bison geschlechtsreif ist“, weiß Behring. Wenn das Kalb dann eine junge Dame geworden ist, wird sie nicht mehr fuchsrot tragen, sondern dunkelbraunen Zottelpelz. Und natürlich zierliche Hörner, wie es sich für eine Nachfahrin der stolzen Waldbisons gehört. Behring: „Die hat bald schon kleine Knubbels.“

►  www.wildfreigehege-saerbeck.de

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