Gütesiegel für Familienzentrum
Sie dürfen stolz sein

Saerbeck -

Die Kindergärten Sonnenschein und Emilia der evangelischen Jugendhilfe haben jetzt für weitere vier Jahre das Gütesiegel für ihr gemeinsames Familienzentrum erhalten. Verbunden damit ist ein jährlicher Zuschuss von 13 000 Euro vom Land NRW. Damit kann das Familienzentrum erwartungsgemäß seine Arbeit als Anlaufstelle für Beratung und Hilfe für alle Saerbecker Familien fortsetzen. Am Dienstag präsentierten Maria Kurzen, seit der Gründung 2008 Koordinatorin des Familienzentrums, Annegret Eiterig (Leiterin Sonnenschein-Kindergarten) und Alexandra Vos (Leiterin Emilia) die Urkunden.

Dienstag, 03.07.2012, 18:07 Uhr

Gütesiegel für Familienzentrum : Sie dürfen stolz sein
Annegret Eiterig (Leiterin Sonnenschein-Kindergarten), Maria Kurzen (Koordinatorin Familienzentrum) und Alexandra Vos (Leiterin Emilia-Kindergarten) freuen sich über die Rezertifizierung. Foto: Alfred Riese

Vorangegangen war eine Begutachtung des laufenden Angebots durch das Berliner Pädquis-Institut. Man könne „stolz auf das Qualitätsniveau und die bisherigen Leistungen sein“, zitierte Alexandra Vos aus der Bewertung. Die so genannte Rezertifizierung nannte Annegret Eiterig „eine Bestätigung dafür, dass das Familienzentrum gut arbeitet“. Sie wie auch Vos und Kurzen betonten, dass das Angebot niedrigschwellig angelegt sei und auf Basis persönlicher Beziehungen funktioniere. Zu den Angeboten des Familienzentrums zählen zum Beispiel pädagogische Themenabende, Kurse und Beratung für Eltern, Familienhilfe vor Ort, die Vermittlung von weitergehenden Hilfs- oder Beratungsangeboten etwa der Caritas , offene Elterncafés und Tagesmütter-Treffs, Rückenschule für Kinder und etliches mehr. Dazu arbeitet das Familienzentrum mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, darunter der Kindergarten Kaleidoskop, die dritte Einrichtung der Jugendhilfe im Ort. Das Programm für 2012/2013 liegt unter anderem in den Kindergärten aus. „Wir sehen uns auch als Frühwarnsystem und Ort der Vorbeugung“, betonte Annegret Eiterig zusätzlich. Dabei gehe das Familienzentrum flexibel auf den Bedarf von Eltern und Kindern ein und stehe nicht in Konkurrenz zu anderen Einrichtungen. Der Landeszuschuss ermögliche auch Angebote, die nicht kostendeckend sind. In Zukunft sieht Eiterig Aufgaben des Familienzentrums auch bei Organisation flexibler Kinderbetreuung über die üblichen Zeiten hinaus, etwa wenn beide Eltern berufstätig sind. „Der Fachkräftemangel wird mehr Frauen in den Beruf bringen“, ist sie überzeugt.

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