Unternehmen zieht um
Ortmeier Medien jetzt im Schulkamp

Saerbeck -

Ortmeier Medien ist umgezogen: Die alten Gebäude an der Industriestraße wurden aufgegeben, jetzt wird an der Boschstraße 38 produziert.

Mittwoch, 14.08.2013, 22:08 Uhr

Ortmeier Medien ist umgezogen: Die alten Gebäude an der Industriestraße wurden aufgegeben, jetzt wird an der Boschstraße 38 produziert. „Wir haben die gleiche Angebotspalette wie bisher“, sagte Betriebsleiter Stefan Aupke , den WN. Aber die geht weit über den klassischen Druckbetrieb hinaus. Angefangen von der Bildbearbeitung und anderen Leistungen der Druckvorstufe über den eigentlichen Druck von Kleinstauflagen bis zu Großaufträgen bietet das Unternehmen auch die verschiedensten Leistungen im Anschluss an den Druck – vom Falzen bis hin zum Versenden. „Notfalls legen wir selbst Hand an, um ausgefallene Ideen zu realisieren“, verweist das Unternehmen im Internet darauf, dass für den Kunden maßgeschneiderte Leistungen auch heutzutage noch eine große Rolle spielen.

Insgesamt hat Ortmeier Medien rund 60 Mitarbeiter. Im Nachbargebäude untergebracht ist die Firma CCD (Cucodi), die ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehört und auf Mailing-Aktionen spezialisiert ist. „Wir haben jetzt ein zeitgemäßes Produktionsgebäude“, zeigt sich Aupke zufrieden. An der Industriestraße sei es immer schwieriger geworden, Abläufe vernünftig zu organisieren. „Es war eben ein altes Gebäude“, sagt er. Durch das neue Gebäude im Gewerbegebiet Schulkamp könnten Kompetenzen der ganzen Ortmeiergruppe gebündelt und optimiert werden.

Durch den Umzug sind nun die ehemaligen Firmengebäude an der Industriestraße frei geworden. Michael Wietkamp, heute Firmeninhaber von Ortmeier Medien, hatte sie von der Familie Ortmeier gemietet. Nun bieten die Eigentümer die Immobilie, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu Raiffeisen , Aldi und K&K liegt, im Internet an. Der Rat hat erst jüngst den Weg frei gemacht für eine attraktive Nachnutzung. „Dort ist Einzelhandel, auch großflächiger Einzelhandel, möglich“, sagt Bauamtsleiter Andreas Fischer. Ein Möbelhaus beispielsweise könnte sich dort installieren. Fischer: „Wohnbebauung allerdings ist ausgeschlossen.“

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