Spatenstich
Genossenschaften wollen ins Energiegeschäft

Saerbeck -

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich eröffneten am Dienstagnachmittag Bürgermeister Wilfried Roos und Verantwortliche von drei Genossenschaften die Bauarbeiten für die Selbstbedienungstankstelle der neu gegründeten HemSaer Agrar GmbH im Gewerbegebiet Nord am Kreisverkehr.

Dienstag, 30.09.2014, 23:09 Uhr

Mit viel Schwung erledigten die Vertreter dreier Genossenschaften und Bürgermeister Wilfried Ross den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau der SB-Tankstelle der neuen HemSaer Agrar GmbH an der Zufahrt zum Gewerbegebiet Nord.
Mit viel Schwung erledigten die Vertreter dreier Genossenschaften und Bürgermeister Wilfried Ross den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau der SB-Tankstelle der neuen HemSaer Agrar GmbH an der Zufahrt zum Gewerbegebiet Nord. Foto: Alfred Riese

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich eröffneten am Dienstagnachmittag Bürgermeister Wilfried Roos und Verantwortliche von drei Genossenschaften die Bauarbeiten für die Selbstbedienungstankstelle der neu gegründeten HemSaer Agrar GmbH im Gewerbegebiet Nord am Kreisverkehr. Welche Bedeutung diesem Vorhaben zugemessen wird, zeigte die große Zahl von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die sich auf der Fläche mit der Adresse Raiffeisenstraße 1 versammelt hatte.

Auf etwa einem Fünftel des 10 000 Quadratmeter großen Grundstücks soll bis Ende des Jahres eine SB-Tankstelle entstehen, nannten die Geschäftsführer der HemSaer Agrar, Albert Topphoff (Volksbank Saerbeck) und Helmut Drüing (Geschäftsführer Raiffeisen Saerbeck) den Zeitplan. Zunächst würden ausschließlich Diesel und der Dieselzusatz AdBlue für LKW und PKW angeboten.

Gesellschafter der HemSaer Agrar sind die Raiffeisen-Genossenschaften Saerbeck und Hembergen und die Volksbank Saerbeck. Die drei Partner haben mit der gemeinsamen Firma und dem Gelände offensichtlich wesentlich Größeres vor. Von einer „historischen Stunde“ sprach Helmut Drüing. Er und Albert Topphoff erklärten: „Gerade im Anbetracht des stetigen Strukturwandels in der Landwirtschaft muss ein weiteres wirtschaftliches Raiffeisen-Standbein in Form eines für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Energiegeschäfts aufgebaut werden.“ Das neue Gemeinschaftsunternehmen und die Tankstelle seien dazu der Einstieg, sagte Drüing. „Wir haben Platz, wir werden diesen auch nutzen und wir schließen nichts aus“, kündigten er und Topphoff an. Konkreter wollten die Geschäftsführer nicht werden.

Drüing dankte Bürgermeister Wilfried Roos, der im vergangenen Jahr auf den Kauf des Grundstücks gedrungen habe. Zu dieser Zeit war noch unklar, welche Schäden der frühere Geschäftsführer der Saerbecker Genossenschaft durch unabgesprochene Geschäfte hinterlassen hatte. Die Saerbecker Raiffeisen hielt über lange Zeit eine Option auf das Grundstück, die der Gemeinderat zwischenzeitlich verlängerte. Gekauft hat die Fläche nun die Hembergener Genossenschaft und in die gemeinsame GmbH eingebracht. Bürgermeister Roos sah die Saerbecker Raiffeisen nach den Querelen, die Anfang 2013 begannen, und noch längerer Wartezeit für die Gewerbegebietsfläche auf einem guten Weg.

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