Bund und Land wollen Mehrgenerationenhäuser bedarfsgerecht ausbauen und dauerhaft verankern
Minister sichern Zukunft des MGH

Saerbeck -

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und die Mitglieder der Jugend- und Familienministerkonferenz haben die Rahmenvereinbarung zur Sicherung und Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser unterzeichnet. „Mit der Un­ter­zeichnung dieser Vereinbarung ist ein wichtiger gemeinsamer Schritt gelungen, um die Mehrgenerationenhäuser bedarfsgerecht auszubauen und dauerhaft zu verankern“, heißt es in einer Pressemitteilung des Familienministeriums.

Donnerstag, 28.05.2015, 20:05 Uhr

Da sieht man, wie viel gute Laune eine Nachricht aus Berlin machen kann; von links: Brigitte Wolff-Vorndieck, Anita Beuning, Melanie Weiligmann, MdB Anja Karliczek, Alfons Bücker und stellvertretende Bürgermeisterin Anne Raffel.
Da sieht man, wie viel gute Laune eine Nachricht aus Berlin machen kann; von links: Brigitte Wolff-Vorndieck, Anita Beuning, Melanie Weiligmann, MdB Anja Karliczek, Alfons Bücker und stellvertretende Bürgermeisterin Anne Raffel. Foto: Hans Lüttmann

Die Zukunft des Saerbecker Mehrgenerationenhauses ist gesichert. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und die Mitglieder der Jugend- und Familienministerkonferenz haben die Rahmenvereinbarung zur Sicherung und Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser unterzeichnet. „Mit der Un­ter­zeichnung dieser Vereinbarung ist ein wichtiger gemeinsamer Schritt gelungen, um die Mehrgenerationenhäuser bedarfsgerecht auszubauen und dauerhaft zu verankern“, heißt es in einer Pressemitteilung des Familienministeriums.

Anja Karliczek , CDU-Bundestagsabgeordnete aus Tecklenburg , ist gerade auf einer Tour durch ihren Wahlkreis und hatte enormen Spaß daran, die gute Nachricht aus Berlin persönlich ins Mehrgenerationenhaus zu tragen. „Das ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagte sie, „und nicht nur gut für die Kolpingsfamilie, sondern ein Pfund für die ganze Gemeinde.“ In der mit Hausherr Alfons Bücker wohl viele aufatmen. „Endlich haben wir Planungssicherheit“, sagte Bücker, der erst im April den Bescheid über die Weiterfinanzierung für dieses Jahr bekommen hatte. „Das kann doch nicht sein, dass die Kolpingsfamilie das dann tragen muss und wir unseren Mitarbeiten keine langfristigen Perspektiven geben können.“

Aber das ist nun erst mal mittelfristig kein Problem mehr. Im Gegenteil, Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) will die derzeit 450 Mehrgenerationenhäuser nicht nur erhalten, sondern auch ausbauen. „Wir brauchen in unserer Gesellschaft ein Miteinander der Generationen statt eines beziehungslosen Nebeneinanders“, schreibt sie in der Pressemitteilung.

Was mit dem Antrag der Saerbecker wird, im Mehrgenerationenhaus auch eine Anlaufstelle für Senioren einzurichten, bleibt abzuwarten; im Juni fällt die Entscheidung – ebenfalls im Familienministerium.

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