Peer Christian Stuwe stellt aus
Kunst mit Wohnwert

Saerbeck -

Angefangen hatte es mit einem kleinen Beistelltisch für das eigene Wohnzimmer, als Ablage für Fernbedienungen und Knabbersachen. Ein Möbeldesigner sah diesen Tisch und stiftete Stuwe an, die Idee weiter zu verfolgen. Herausgekommen sind bisher 13 Tische, vorgerostet oder schwarz gewachst.

Dienstag, 11.08.2015, 20:08 Uhr

Im eigenen kleinen Ausstellungsraum  in Westladbergen erläuterte Künstler Peer Christian Stuwe seine Werke und die angewandten Verfahren zu deren Entstehen.
Im eigenen kleinen Ausstellungsraum  in Westladbergen erläuterte Künstler Peer Christian Stuwe seine Werke und die angewandten Verfahren zu deren Entstehen. Foto: Sandra Lüttmann

„Kunst mit Wohnwert “ nennt Peer Christian Stuwe seine Tische, Kunst für den Alltag. Flächige Metallstücke, aus denen Maschinenbauer Einzelteile geschnitten haben und eigentlich zur Wiederverwertung hätten eingeschmolzen werden sollen, greift sich der Künstler. Daraus werden Skulpturen oder wie in seiner aktuellen Sonderausstellung zu sehen, Tische und sogar Bilder gefertigt.

Angefangen hatte es mit einem kleinen Beistelltisch für das eigene Wohnzimmer, als Ablage für Fernbedienungen und Knabbersachen. Ein Möbeldesigner sah diesen Tisch und stiftete Stuwe an, die Idee weiter zu verfolgen. Herausgekommen sind bisher 13 Tische, vorgerostet oder schwarz gewachst. Denn, so organisch-interessant das oxidierende Metall auch sein mag, „das würde ich nicht auf meinem Teppich haben wollen“, so Ehefrau Ingrid Raschke-Stuwe . Praktisch veranlagt sind übrigens beide. Der Alltagswert der ausgestellten Tische wird während der Eröffnung gezeigt, indem einfach die Sektgläser, Kataloge und Schalen mit Snacks darauf abgestellt werden. Skulpturen zum Anfassen, benutzen erwünscht.

Parallel mit den Tischen entstanden die darüber hängenden Bilder: Vor dem Schweißen wurden die Tischplatten mehrfach in Tuch eingewickelt und zum Rosten in Wasser gelegt. So entstanden immens faszinierende Bilder passend zum Tisch, die beide vor Ort erworben werden können.

Die Sonderausstellung sowie der noch bis zum Herbst geöffnete idyllische Skulpturengarten können kostenfrei besucht werden.

 

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