Jahresumsatz klettert auf 380 Millionen
Saertex wächst auch in Portugal

Saerbeck -

Die Saertex-Gruppe wächst weiter. Das international aufgestellte Familienunternehmen mit Sitz in Saerbeck produziert inzwischen an zwölf Standorten auf fünf Kontinenten. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Millionen Euro wird derzeit das Saertex-Werk in Portugal erweitert, teilt das Unternehmen mit.

Dienstag, 11.10.2016, 22:10 Uhr

Bruno und Simon Lammers mit dem Bürgermeister Joao Paulo Rocha Carvalhido bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages.
Bruno und Simon Lammers mit dem Bürgermeister Joao Paulo Rocha Carvalhido bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages. Foto: prf

Im nördlich der Hafenstadt Porto gelegenen Werk in Viana do Castelo produziert das Saerbecker Unternehmen bereits seit 2008 technische Textilien, aus denen unter anderem die riesigen Rotorblätter für den europäischen Kernmarkt der Wachstumsbranche Windenergie entstehen.

„Unsere Produktionskapazitäten in Portugal wachsen um 50 Prozent“, erläutert Simon Lammers (Geschäftsführender Gesellschafter). „Unsere Kunden schätzen kurze Lieferwege, und schnelle Reaktionszeiten. Sowohl die Windindustrie, als auch die vielen anderen europäischen Kunden, die wir aus Portugal beliefern, sollen wissen, dass sie sich auch in Zukunft auf uns verlassen können.“

Um auch in Sachen Innovationskraft seine marktführende Position festigen zu können, fließt ein guter Teil der Investitionen in Portugal in den Bereich Forschung und Entwicklung. „Die Branche ist sehr dynamisch, und so müssen wir unsere Produkte immer weiterentwickeln“, erklärt Bruno Lammers (Geschäftsführender Gesellschafter), der mit seinem Sohn Simon persönlich zur Unterschrift des Kaufvertrages nach Portugal gereist war.

Technische Textilien von Saertex kommen als Verstärkungsmaterialien bei der Konstruktion von Leichtbauteilen, (Composites), zum Einsatz. Die so entstehenden Bauteile sind belastbarer als Stahl, wiegen dabei aber nur einen Bruchteil dessen. Die Kunden kommen nicht nur aus der Windindustrie, sondern auch aus den Bereichen Luftfahrt, Automotive, Boots- und Schiffbau, Sportartikel, Schienenfahrzeuge und aus der Bauindustrie. Der Marktführer aus dem Münsterland beschäftigt weltweit mehr als 1400 Mitarbeiter und wird in 2016 voraussichtlich 380 Millionen Euro umsetzen.

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