Förderbescheid
92 400 Euro für die „Buckelpiste“

Saerbeck -

Ein leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommt die Gemeindeverwaltung am Donnerstag, 28. Dezember, in Münster. Denn der Förderbescheid für die Straße „Am Kirchplatz“ ist von der Bezirksregierung gewilligt worden.

Dienstag, 19.12.2017, 07:12 Uhr

Seit diesem Ortstermin des Bauausschusses im Mai 2014 hat sich an der „Buckelpiste“, der Straße „Am Kirchplatz“, nichts getan. Jetzt soll es etwas werden.
Seit diesem Ortstermin des Bauausschusses im Mai 2014 hat sich an der „Buckelpiste“, der Straße „Am Kirchplatz“, nichts getan. Jetzt soll es etwas werden. Foto: Alfred Riese

Rund 92 400 Euro fließen aus dem Leader-Topf nach Saerbeck. Überhaupt: „Im kommenden Jahr stehen größere Straßenbaumaßnahmen im Ort an“, sagt Andreas Fischer . Neben der „Buckelpiste“ auch die Lindenstraße, die Korbflechterstraße und die Industriestraße.

Oberste Priorität hat für den Bauamtsleiter die Straße „Am Kirchplatz“. Die Maßnahme soll möglichst zeitnah ausgeschrieben werden. Noch in diesem Winter plant die Verwaltung, vorbereitende Arbeiten durchzuführen. „Die Winterzeit wollen wir nutzen, um die Bäume bis Ende Februar zu fällen“, so Fischer. Seine Zielvorstellung ist es, das Bauprojekt im „späten Frühjahr“ – zwischen den Oster- und Sommerferien – abgearbeitet zu haben.

Höchste Priorität hat für den Bauamtsleiter auch die Lindenstraße, deren Fahrbahn saniert werden muss. Das Problem dort ist das große Verkehrsaufkommen aufgrund von Schulen und Sportverein. „Deshalb haben wir die Arbeiten für die Sommerferien vorgesehen“, erklärt Fischer, vorbereitende Maßnahmen sollen schon vor Ferienbeginn angegangen werden. Als Vergleich nennt er die Errichtung des Kreisels an der Marktstraße in diesem Jahr, ebenfalls mit einem großen Verkehrsaufkommen an die Ferien gebunden. „Da haben wir eine Punktlandung hingelegt.“

In Sachen Korbflechterstraße steht am 15. Januar zunächst die Anliegerversammlung an, anschließend die Entscheidung der Politik. Fischer: „Da müssen wir erstmal gucken, wie der Endausbauplan aussieht.“ Trotzdem blickt der Bauamtsleiter schon etwas weiter in die Zukunft. Er hofft, wenn die Weichen gestellt sind sowie nach Abschluss von zwei Baumaßnahmen, im Herbst/Winter kommenden Jahres den Endausbau in Angriff nehmen zu können.

Bleibt noch die Industriestraße. „Die Straße ist seit Jahren in einem schlechten Zustand“, sagt Fischer. Sie soll endgültig ausgebaut und dann an die B 475 angeschlossen werden. Im Gegensatz zur Lindenstraße sei diese Maßnahme jederzeit durchführbar. Daher wolle die Verwaltung den Endausbau für den Herbst/Winter 2018 ausschreiben, da sie sich dann günstigere Konditionen bei den Baufirmen ausrechnet.

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