Großbrand bei Saertex
Feuer zur Frühschicht - Evakuierung verlief nach Plan

Saerbeck -

Als die Brandmeldeanlage im hinteren Teil der Multicom-Produktion Alarm auslöste, stand gerade der Sechs-Uhr-Wechsel der Nacht- auf die Frühschicht an. Es waren also mehr Menschen im Gebäude als bei laufenden Schichten.

Donnerstag, 25.01.2018, 19:01 Uhr

Über die Meister der Produktionsgruppen ging die Evakuierungsmeldung an alle Mitarbeiter, die sofort das Gebäude verließen und die Sammelplätze am Brochterbecker Damm aufsuchten. Dort wurde durchgezählt.

Wegen des Tempos der Evakuierung blieben viele Schlüsselbunde in den Spinden. Es bildeten sich spontane Fahrgemeinschaften, in der Hoffnung, auch ohne Schlüssel ins eigene Haus zu kommen. Die Mitarbeiter wurden „bis auf Weiteres“ nach Hause geschickt.

Großbrand bei Saertex in Saerbeck

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  • Foto: Jens Keblat
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  • Foto: Wilfried Gerharz
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  • Foto: Alfred Riese
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  • Foto: Jens Keblat
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Rauch und Qualm zogen im Südwest-Wind über die Gebäude und Hallen der Saertex GmbH direkt neben Multicom. Dort musste die Klimaanlage abgeschaltet werden. Die Produktionsmitarbeiter auch im Schwesterunternehmen wurden evakuiert.

Büromitarbeiter, die so früh noch nicht in der Firma waren, wurden informiert, dass sie nicht zu kommen bräuchten. Den ganzen Tag über fuhren immer wieder Mitarbeiter zu ihrer Firma, um nachzusehen, wie der aktuelle Stand ist.

Ein Nachbar des Feuerwehrgerätehauses an der Hahnstraße, das nur einige 100 Meter vom Brandort entfernt liegt, bemerkte gegen sechs Uhr am Frühstückstisch „viele Martinshörner“, die nur kurz zu hören waren. Der Schluss, dass es in der Nähe brennt, lag nahe. Kurze Zeit später waren durch die Fenster des Hauses die hoch schlagenden Flammen und die Rauchsäule über Saertex Multicom zu sehen.

Feuerwehr-Großeinsatz bei Saertex

Den ganzen Tag über glich der Schulkamp einem Meer voller Einsatzkräften, Blaulichter und Rauch. Seit dem Mittag hat sich die Feuerwehr mehr und mehr auf das Messen und Kontrollieren der ABC-Gefahren konzentriert, die aus den massiven Rauchschwaden über dem Brandort resultierten.

14.22 Uhr wurde offiziell Entwarnung gegeben. Für die Bevölkerung in den zahlreichen Orten im Bereich Hörstel und Ibbenbüren bestehe keine Gefahr mehr, hieß es von der Feurwehr. Wie vom Stab der Einsatzleitung zu hören war, hatten Kindergärten und Schulen die amtlichen Warnungen vom Morgen sehr ernst genommen. Pausen in den Schulen etwa wurden in die Klassenräume verlagert.

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