Schüler experimentieren
Ameisen gegen Schädlinge

Saerbeck -

Können Ameisen Pflanzenschädlinge einfach wegfressen und so helfen, die Giftspritze überflüssig zu machen? Jonathan Kuck und Jannis Puckert (beide 13 Jahre) finden: ja.

Sonntag, 18.02.2018, 15:02 Uhr

Schüler experimentieren:  Den Sonderpreis des Allwetterzoos Münster und den ersten Preis im Bereich Biologie sicherten sich Jannis Puckert aus Saerbeck und Jonathan Kuck aus Ladbergen, die beide die Saerbecker Gesamtschule besuchen.
Schüler experimentieren:  Den Sonderpreis des Allwetterzoos Münster und den ersten Preis im Bereich Biologie sicherten sich Jannis Puckert aus Saerbeck und Jonathan Kuck aus Ladbergen, die beide die Saerbecker Gesamtschule besuchen. Foto: Oliver Werner

Die Achtklässler der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) haben in der Altersgruppe „Schüler experimentiern“ beim IHK-Regionalwettbewerb „ Jugend forscht “ ihre Arbeit zum „Eiweißbedarf von Ameisenkolonie in der Wachstumsphase“ präsentiert. Die Jury setzte sie damit auf den ersten Platz im Fachgebiet Biologie und schickt die Zwei ins Landesfinale. Eine praktische Anwendung liefern Jonathan Kuck und Jannis Puckert mit: Sie haben mobile Ameisennester konstruiert, die in der Nähe befallener Pflanzen aufgestellt werden können. Die Beiden erhielten zusätzlich den Sonderpreis des Allwetter-Zoos Münster. Auf dem zweiten Platz in Chemie landete der Saerbecker MKG-Schüler Felix Bennemann (11 Jahre). Er untersuchte das Gefahrenpotenzial von Haushaltsreinigern unter anderem an Eierschalen.

Ende vergangener Woche zeigten bei den 32. IHK-Regionalwettbewerben „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) und „Jugend forscht“ in der Stadthalle Hiltrup 262 Nachwuchsforscher aus 35 Schulen in Münster und den Münsterlandkreisen 131 Projekte. Sie folgten dem Ruf der IHK Nord Westfalen zu mehr Engagement in den Fächern, die mit der Abkürzung „MINT“ zusammengefasst werden: „Die regionale Wirtschaft braucht Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker“, sagte Dr. Eckhard Göske von der IHK. Noch nie hätten so viele Fachleute aus diesen Fächern gefehlt.

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