In Offenburg
Denz bei VDS-Delegiertentagung

Saerbeck/Offenburg -

„Aus Kuba?“, fragte manch ein Delegierter völlig überrascht. Ja, dieser Delegierte des Verein Deutsche Sprache (VDS) kam aus Kuba und hatte den weiten Weg nach Offenburg zur Tagung nicht gescheut.

Donnerstag, 12.07.2018, 17:40 Uhr

Wolfgang Hildebrandt (Schleswig-Holstein, l.) im Gespräch mit Günter W. Denz.
Wolfgang Hildebrandt (Schleswig-Holstein, l.) im Gespräch mit Günter W. Denz. Foto: VDS/Peter Ambros

Zu den Gästen der illustren Gesellschaft aus aller Welt zählte man auch Freunde der deutschen Sprache und Dichtung aus Frankreich, Polen, Dänemark, der Tschechischen Republik, aus Belgien, Österreich, der Ukraine oder auch von der Elfenbeinküste. Die Region Münster und Umland vertrat der Regionalleiter Günter W. Denz aus Saerbeck.

Mit Bedacht war der Ort der festlichen Eröffnung gewählt worden. Im Salmen, dem ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge, von den Nazis 1938 zerstört, hielt ein Franzose aus dem Elsass die Festrede.

Keine Überraschungen gab es bei den Vorstandswahlen, heißt es in einer Presseinfo des regionalen VDS. Vorsitzender Prof. Dr. Walter Krämer (Dortmund) wurde ebenso im Amt bestätigt wie der belgische Germanist Prof. Dr. Roland Duhamel (Antwerpen) als Stellvertreter. Mit der höchsten Stimmenzahl gelang dem erst 29 Jahre alten Elektroingenieur Tobias Dietzen (Mainz) als Beisitzer der Sprung in den Vorstand. Er arbeitet seit 2017 als Leiter des „Junger VDS“ für den international aufgestellten Verein. Sein Ziel werde es sein, junge Leute für Sprache und Literatur zu begeistern und für den VDS zu gewinnen.

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