58 Erstklässler an der St.-Georg-Grundschule eingeschult
Ein riesiger Empfang

Saerbeck -

„Auf dem Weg von der Kirche hierher ist etwas Wunderbares passiert: Ihr seid Grundschüler geworden.“ So begrüßte Schulleiterin Sarah Ortmeier am Donnerstag die 58 neuen Erstklässler der St.-Georg-Grundschule.

Freitag, 31.08.2018, 05:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 31.08.2018, 05:30 Uhr
Klasse 1a
Klasse 1a Foto: Alfred Riese

Mit ihnen traf eine wohl mindestens dreifache Zahl von Eltern, Großeltern und Verwandten ein. Alle Grundschüler bildeten ein Empfangskomitee.

Herzlich begrüßt wurden die i-Dötze von ihren Vorgängern. Die frisch gebackenen Zweitklässler präsentierten zunächst einen Tüchertanz, um dann die Tücher mit den Neuen zu teilen und sie in ihren Kreis zu holen. Gewünschter Nebeneffekt: Die Erstklässler trennten sich dabei von ihren Eltern – oder umgekehrt. Ohne Tücher ging es durch ein Sonnenblumenspalier weiter auf den Schulhof und in die Klassenräume.

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1b Foto: Alfred Riese

Die St.-Georg-Grundschule liegt in diesem Sommer mit den Anmeldezahlen recht niedrig. Gebildet wurden zwei Klassen mit jeweils 19 Schülerinnen und Schülern sowie eine mit 20. In der ersten richtigen Schulstunde lernten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst einmal besser kennen. Für alle gab es reflektierende Käppis aus der Verkehrssicherheitsaktion „Kreis Steinfurt sieht gelb“. Sarah Ortmeier rief dazu auf, diese auch zu tragen, spätestens wenn es morgens wieder dunkler ist.

Während die Kinder in ihren Klassen waren, verpflegte der Förderverein die wartenden Eltern und Verwandten mit Kaffee und Kuchen und warb für seine Arbeit. Mitarbeiterinnen der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) boten Besichtigungen der Räumlichkeiten an.

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1c Foto: Alfred Riese

Vorangegangen war ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Georg-Kirche. Vor einer mannshohen Schultüte mit dem Motto „Das kommt mir in die Tüte“ nannte Pfarrer Rainer Schröder (evangelische Gemeinde) die vielleicht vorhandene Nervosität vor dem ersten Schultag eine „gute Aufregung“. Viertklässler packten eine andere Schultüte aus mit Süßigkeiten zum Essen, einem Ball zum Spielen und einer Kette als Zeichen der zukünftigen Zusammengehörigkeit der Erstklässler in ihren Klassen. Ein kleines Kreuz legten die Pfarrer dazu als Zeichen, dass Gott und Jesus immer dabei sind. „In dieser Hoffnung beginnt nun das erste Schuljahr“, schickte Pastor Peter Ceglarek die i-Dötze mit einem Segen auf den Weg. Was sie vor der Kirche sahen, waren ihre nun ehemaligen Kindergarten-Kollegen, die sich mit einem Lied verabschiedeten.

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