Ökumene-Tour der evangelischen und katholischen Gemeinde
Frieden als Nahrung der Seele

Saerbeck -

„Wozu sind Kriege da?“ Gute Frage. Udo Lindenberg stellte sie 1981 im Duett mit dem zehnjährigen Pascal Kravetz. Das mitunter als „Anti-Kriegs-Schnulze“ geschmähte Lied aus den Hochzeiten der Friedensbewegung eröffnete im Jahr 2018 die Ökumene-Tour von Gremienmitglieder der evangelischen und der katholischen Gemeinde in Saerbeck.

Mittwoch, 05.09.2018, 08:10 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.09.2018, 08:10 Uhr
22 Mitglieder aus Gremien der evangelischen und katholischen Kirche in Saerbeck unternahmen die traditionelle Ökumene-Tour, die beim Grillen unterm Dach eines Carports endete.
22 Mitglieder aus Gremien der evangelischen und katholischen Kirche in Saerbeck unternahmen die traditionelle Ökumene-Tour, die beim Grillen unterm Dach eines Carports endete. Foto: St. Georg

Die Titel-Frage bildete einen weiteren Aspekt des Jahresmottos der St.-Georg-Pfarrgemeinde und des Mottos der traditionellen Öku-Tour: „Suche Frieden“.

Zu Fuß machten sich die 22 Mitglieder aus Pfarreirat (PR) und Kirchenvorstand von St. Georg und Bezirksausschuss der Arche auf zum Friedhof. Dabei waren auch Pastor Peter Ceglarek (St. Georg) und Pfarrer Rainer Schröder (evangelische Gemeinde/Arche). Entgegen den Erwartungen von vielleicht manchen entdeckten auf dem Friedhof Mitglieder des PR-Vorstands und Pastoralassistent Philipp Langenkämper als Impulsgeber der Tour Hoffnungszeichen in blühenden Blumen und Grabbepflanzungen. In der Arche wurde aus der Geschichte von den zunächst sicher weggesperrten, sich dann an Licht und Luft stets verdoppelnden Weizenkörner der Gedanke vom Frieden als Nahrung der Seele: Lasst den kleinen Frieden raus und sich zu Großem vermehren.

Zu Abschluss beim grillen pflegten die Öku-Tour-Teilnehmer den Gründungszweck der jährlichen Veranstaltung: den persönlichen, ökumenischen Austausch zwischen Verantwortlichen beider Kirchen.

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