Herman Kempers ist mit seinem Stand seit dem ersten Markttag dabei
Alles Käse? – Nein!

Saerbeck -

In unserer Serie über den Saerbecker Wochenmarkt stellen wir die Marktbeschicker vor. Heute: Herman Kempers.

Freitag, 07.09.2018, 15:32 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 07.09.2018, 06:26 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 07.09.2018, 15:32 Uhr
Herman Kempers Stammkundin Doris Lange-Berkemeier freut sich über die fachkundige Beratung und das Einkaufserlebnis auf dem Saerbecker Markt.
Herman Kempers’ Stammkundin Doris Lange-Berkemeier freut sich über die fachkundige Beratung und das Einkaufserlebnis auf dem Saerbecker Markt. Foto: Pia Weinekötter

An den Anfang des Saerbecker Marktes kann sich Herman Kempers noch bestens erinnern: „Das war der 12. April 1993. Genau zwei Wochen später wurde meine älteste Tochter geboren.“ Genauso wie Margareta Ebbigmann ist Herman Kempers Gründungsmitglied der Saerbecker Marktgemeinschaft. Seit mehr als 25 Jahren hält der gebürtige Niederländer aus Glanerbrug bei Enschede mit seinem in Gronau-Epe ansässigen Betrieb den Saerbeckern jeden Freitagmorgen die Treue. Freitagnachmittags ist er dann auf dem Markt in Ladbergen zu finden. „Diese Kombination passt gut“, freut sich Kemper, „so spare ich mir eine Anfahrt.“ Außerdem ist der Niederländer mit seinem Angebot aus Käsespezialitäten und Lakritzen auch auf den Märkten in Gronau, Ochtrup und Meppen vertreten.

Und wie kam es zu der Kombination von Käse und Lakritz? „Meine Schwiegereltern hatten in den 70er Jahren einen kleinen Lakritz-Stand mit vorverpackter Ware. Der Käse kam erst später dazu. In den Spitzenzeiten hatten wir sogar zwei Wagen: einen für Käse und einen für Lakritz.“ Doch die Umsätze beim Lakritz wurden immer kleiner, so dass beide Sortimente aktuell in einem Wagen zusammengebracht wurden. Und die Auswahl bei Lakritz und Weingummi zum Selber-Mischen ist trotzdem noch groß: selbst ein schwarzes Manneken Pis ist dabei.

„Ich hätte gerne ein Stück von meinem Lieblingskäse.“ Bei diesem Satz muss Herman Kempers nicht lange überlegen, ein Blick genügt und er weiß, welchen Käse sein Kunde meint. Und wer sich nicht sicher ist, der bekommt von Kempers mit dem großen Käsemesser ein Stück Käse zum Probieren über den Verkaufstresen gereicht.

„Ich freue mich immer auf den Markt“, erklärt Stammkundin Doris Lange-Berkemeier und fügt hinzu, „das ist immer ein echtes Einkaufserlebnis – und die Preise sind nicht anders als im normalen Handel.“

Und die Käsevielfalt ist groß: nicht nur Gouda in allen Varianten von jung bis alt oder mit Oliven oder Kräutern, Butterkäse oder Leerdammer, sondern auch die ganze Palette der Weichkäse. Außerdem gehören verschiedene Bergkäse – „immer nur von kleinen Bergsennereien“, Biokäse sowie Schafs- und Ziegenkäse zum Sortiment.

Und was sind die Lieblings-Sorten der Saerbecker? Das weiß Kempers sofort: „Der französische Comté 24 und der alte Gouda mit dem pikanten Geschmack und der leichten Süße.“ Er kennt eben seine Kundschaft.

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