Audition des HK Dance Studios
Voller Einsatz für die Tanz-Crews

Saerbeck -

Am ersten Septemberwochenende durften 64 Tänzerinnen und Tänzer erfahren, was es heißt, „alles zu geben“. Für Habib Kajtazi, Inhaber des HK Dancestudios, war es höchste Zeit, an seinen Meisterschaftsgruppen etwas zu verändern. Damit er die Tänzer neu zusammenstellen kann, fand eine „Audition“ statt.

Montag, 10.09.2018, 16:40 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 08.09.2018, 06:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.09.2018, 16:40 Uhr
Mit viel Einsatz und Ausdauer sind die Tänzerinnen und Tänzer mit dem Trainer-Team schweißtreibender Arbeit nachgegangen.
Mit viel Einsatz und Ausdauer sind die Tänzerinnen und Tänzer mit dem Trainer-Team schweißtreibender Arbeit nachgegangen. Foto: Belinda Raffel

Daran mussten die Tänzer teilnehmen, die vorher bereits in einer Meisterschaftsgruppe tanzten, aber auch Neuzugänge waren herzlich willkommen.

Am Samstag starteten die Tänzer um 9 Uhr in der Früh mit dem Training. Mit einer intensiven Aufwärmung von Vanessa Juszczak begann der Tag. Anschließend folgte der wirkliche Anfang: die erste Choreografie wurde angelernt. „Wir werden heute drei Choreos lernen“, sagte Trainer Habib Kajtazi, als er den Ablauf der Audition vorstellte. „Der erste Part wird der Schwierigste sein, beim Zweiten geht’s um das richtige Gefühl und beim Dritten um die richtige Ausführung.“ Somit wurde von jedem das volle Programm abgefragt: Schnelligkeit, Ausführung und Tanzen unter Drucksituationen. Weil jeder Part einen anderen Schwerpunkt hatte, empfand jeder einen anderen Part als „den schwierigsten“. Nach einer eineinhalbstündigen Mittagspause folgte Training bis 19 Uhr. Am nächsten Tag merkte jeder die zehn Stunden vom Vortag in seinem Muskelkater.

Dennoch zog Vanessa Juszczak ihr Aufwärmtraining erneut knallhart durch und erlaubte kein Schummeln. Nachdem am Samstagabend keiner richtig sicher mit den Schritten war, weil jeder drei ganze Choreografien erlernte, merkten viele, was eine Nacht für einen Unterschied ausmachen kann: Der Großteil der Schritte war erlernt, es fehlten nur noch die Details.

Trotzdem begann erst dann der wichtigste Teil des Wochenendes: Die Schritte üben, üben, üben, damit beim „großen Vortanzen“ um 16 Uhr alles glatt läuft.

Habib Kajtazi und seine Frau Lisa (Harrison) trafen bereits am Samstag eine Vorentscheidung: „Wir haben gestern schon 60 Prozent von euch in eine Gruppe eingeteilt. Einige haben schon eine Nachricht bekommen, dass sie heute gar nicht mehr kommen müssen.“ Beim anschließenden Vortanzen wurden die anderen 40 Prozent festgelegt. In verschiedenen Gruppierungen von zwei bis neun Leuten wurden manchmal einer, manchmal zwei und manchmal alle drei Choreografien vorgetanzt. Insgesamt acht der Teilnehmer der Audition schafften es nicht in eine der Meisterschaftsgruppen.

Das Resultat des Wochenendes: vier neue, starke Meisterschaftsgruppen. Die Gruppe „Next One“ wird in der Kategorie „Unter 18 – Beginners“ starten, „Connected“ startet in unter 18 – Intermediate (Fortgeschritten). Die gleiche Aufteilung findet man in der Kategorie über 18: „Break Out“ startet bei den Beginners und „True Fame“ startet bei den Intermediates.

Wer sehen will, was das HK Dance Studio auf die Beine stellt, hat dazu Gelegenheit, wenn sich der Bioenergiepark (BEP) an diesem Wochenende zur Jubiläumsfeier in eine Freiluftarena verwandelt. Die Hip-Hopper sind am Sonntag dabei als Teil des Tanz- und Musikprogramms. Die Tanzstudiobetreiber und Trainer Habib und Lisa Kajtazi wollen dabei besonders die Nachwuchs- und Freizeitgruppen wie die Hip Hop Queenz auf die Tanzbühne schicken und haben den bereits wieder erfolgreichen Wettkampf-Crews eine Pause an diesem Tag verordnet. Das Showprogramm gegenüber der Liegewiese beginnt gegen 13 Uhr. Gegen 16.30 Uhr hat das HK Dance Studio eine Überraschung parat.

Unterdessen hat der Saerbecker Habib Kajtazi sein Engagement als Trainer beim TSC Young & Old in Emsdetten beendet. Er hatte dort seit vier Jahren zehn Meisterschaftsgruppen im Hip-Hop geleitet. Als Grund nannte Habib Kajtazi: „Ich habe vor, mich mehr auf mein eigenes Tanzstudio zu konzentrieren. Weil ich auch hier über 24 Gruppen unterrichte, war es zeitlich nicht mehr möglich, sich auf beides zu konzentrieren. Da dachte ich mir, dass Qualität besser als Quantität ist.“

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