Feilen am Wahlverfahren
„Sportschau“ geht wieder auf Sendung

Saerbeck -

Wenn die „Sportschau“ im März in die vierte Auflage nach neuer Machart geht, sollen wieder Sieger und Siegerinnen im Mittelpunkt stehen und ihre offiziellen Ehrungen erhalten - und die Werbetrommel für den Breitensport gerührt werden. Als Garant für Kurzweiligkeit ist wieder Comedian Oli Materlik als Moderator dabei. Geändert werden soll das Wahlverfahren für Sportlerin, Sportler und Teams des Jahres.

Dienstag, 23.10.2018, 15:38 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.10.2018, 05:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 23.10.2018, 15:38 Uhr
Verstand es nicht: Moderator Oli Materlik verzweifelt, als das Hiphop-Duo Vanessa Jusczak (links) und Laura Hense die Verflechtungen von Teams und Tänzern im HK Fance Studio erklärt.
Verstand es nicht: Moderator Oli Materlik verzweifelt, als das Hiphop-Duo Vanessa Jusczak (links) und Laura Hense die Verflechtungen von Teams und Tänzern im HK Fance Studio erklärt. Foto: Alfred Riese

Die Show geht weiter. Am 8. März 2019 bauen das Organisationsteam und die Gemeinde dem Saerbecker Sport wieder eine Bühne, um ihn in der Breite und der Höhe der Höchstleistungen zu feiern. Es wird die vierte Auflage der „Sportschau“, die aus der früher eher drögen, satzungskonformen Redeveranstaltungen ein gesellschaftliches Event für die Sportszene gemacht hat. Von Anfang an mit an Bord und für den März wieder gebucht: der GOP-Variete-bekannte Comedian Oli Materlik . Das kündigte unlängst Monika Schmidt ( CDU ) an, Vorsitzende des Sportausschuss und Mitglied im Vorbereitungsteam.

Trotz allem Show-Format ließ Materlik bisher die Sportler, wo sie bei der Sportschau hingehören: im Mittelpunkt. Es geht um die Erfolge von Saerbecker Athletinnen und Athleten und Teams, die sie für hiesige oder auch auswärtige Vereine schaffen. Die Ehrungen in Hövels Festhalle folgen weiter der Satzung (siehe Infobox). Gebastelt wird allerdings zurzeit an einem neuen Wahlverfahren für den Sportler, die Sportlerin und das Team des Jahres, erklärte Monika Schmidt. Bisher war sozusagen die Eintrittskarte der Abstimmzettel. Soll heißen: Hatte eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Team einen großen Unterstützerkreis vor Ort, war das Ergebnis eigentlich klar. Dieser Mechanismus soll abgemildert werden, hat sich das Organisationsteam zum Ziel gesetzt. Ein konkretes Procedere gibt es aber noch nicht. Was unverändert bleiben wird: Quer durch Altersklasse und Sportarten, vom Kreismeister bis zuletzt zur WM-Teilnahme, mit vielen Einzelsportlerinnen und -sportler und Teams, richtet die Sportschau den Spot auf die Leistungsspitze und rückt zugleich den Breitensport ins Licht.

Des Weiteren kündigte Bürgermeister Wilfried Roos an, das Meldeverfahren für Ehrungskandidaten straffen zu wollen und die Namenslisten im Dezember dem Gemeinderat zum Beschluss vorzulegen.

Erfolge bei der Gemeinde melden

Die Gemeinde bittet die Saerbecker Sportvereine, die Sportler zu melden, die im März geehrt werden sollen. Da die Gemeinde teilweise keine Kenntnis über Erfolge in auswärtigen Vereinen hat, wird gebeten, entsprechende Leistungen unter der E-Mail: sabrina.jamiola@saerbeck.de bis zum 31. Oktober anzuzeigen. Geehrt werden alle Sportler und Mannschaften, die folgende Siege errungen haben: 1. Platz auf Kreisebene, 1. bis 2. Platz Bezirksebene, 1. bis 3. Platz Landesebene und alle Teilnehmer an deutschen und höherwertigen Meisterschaften. Des Weiteren soll wieder der Paul-Beckschwarte-Preis verliehen werden für hervorragende Verdienste um den Sport, insbesondere ehrenamtliche Mitarbeit. Hier können Vorschläge mit einer kurzen Beschreibung/ Begründung bis zum 15. November eingereicht werden. Der Rat der Gemeinde Saerbeck wird über die Vergabe entscheiden.

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