Bilanz des Adventsmarkts / Ärger über Knöllchen
Zufriedenheit von fast allen Seiten

Saerbeck -

„Keine besonderen Vorkommnisse“, das habe die Polizei dem Verkehrsverein als Veranstalter während und nach dem Adventsmarkt gemeldet. Diesem Bericht konnte sich Ludger Hartken, einer der drei Vorsitzenden des VV, am Montagabend anschließen.

Mittwoch, 28.11.2018, 08:00 Uhr
Handwerklich sauber überdacht waren Besucher der neuen Groß-Hütte der Falke-Fußballjugend, die eine Gruppe um Raimund Beermann (Dreiergruppe, Mitte) zusammen mit Zimmermann Markus Hinnemann (rechts) gebaut hat. Ludger Hartken vom Verkehrsverein (links) zeigte sich beeindruckt.
Handwerklich sauber überdacht waren Besucher der neuen Groß-Hütte der Falke-Fußballjugend, die eine Gruppe um Raimund Beermann (Dreiergruppe, Mitte) zusammen mit Zimmermann Markus Hinnemann (rechts) gebaut hat. Ludger Hartken vom Verkehrsverein (links) zeigte sich beeindruckt. Foto: Alfred Riese

Auch die Security und Helfer hätten keine akuten Probleme gemeldet. Die Besucherzahl schätzte Hartken auf knapp 20 000, wie in den Vorjahren. Der Großparkplatz an der Ibbenbürener Straße und der Shuttle-Bus seien gut angenommen worden und hätten funktioniert. Hartkens Fazit nach den 18 Stunden Öffnungszeit des ersten großen dörflichen Adventsmarkt in der Region am Freitag und Samstag: „Wir vom Verkehrsverein sind zufrieden.“ Auf deutlich mehr als 400 ehrenamtliche Einsatzstunden von Vorstandsmitgliedern und Helfern hatte Hartken vorab den Zeitaufwand geschätzt.

In den Wohnstraßen wurde vereinzelt Kritik laut. Sie waren während der zwei Adventsmarkttage großflächig mit mobilen Schildern als Halteverbotzonen ausgewiesen. Dies sei aufgrund von Problemlagen in früheren Jahren geschehen, erläuterte Ines Heilemann , Leiterin des Ordnungsamts , und habe sich bewährt. Es gelte unter anderem, Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freizuhalten. Auch das Park-Chaos und der Parkplatz-Suchverkehr in den Straßen in früheren Jahren war unterbunden beziehungsweise deutlich verringert. Allerdings waren Mitarbeiter des Ordnungsamts in den großen und auch auf Supermarkt-Parkplätzen unterwegs, um Verstöße mit Knöllchen zu ahnden. Die bekamen auch einige Anwohner ab. In einem Fall war die eigene Einfahrt zugeparkt und das Auto wurde verbotswidrig kurzerhand an der Straße abgestellt.

„Verkehrszeichen gelten für alle gleichermaßen“, erklärte Ines Heilemann. Sie hofft auf „Verständnis der Anwohner“ für eine „zweitägige Ausnahmesituation, die einmal im Jahr vorkommt“. Ihren Dank richtete die Leiterin des Ordnungsamts an die Ehrenamtler des Verkehrsvereins, die „sehr gute Arbeit machen“, ebenso an die Freiwillige Feuerwehr und die Bauhof-Mitarbeiter.

Baulich hat auch die Fußball-Jugendabteilung des SC Falke ganze Arbeit geleistet. Die neue Hütte hat einen Innenraum von 4,8 Metern im Quadrat, über denen sich ein 7 mal 7 Meter großes Dach ausbreitet. Damit reagiere man auf die stetig steigende Nachfrage und schaffe mehr Kapazitäten, sagte Raimund Beermann, in der Abteilung zuständig für die Adventsmarkt-Aktionen. Entworfen und gebaut wurde die Hütte in wenigen Wochen auf dem Betriebsgelände und mit der Hilfe der Zimmerei Hinnemann. „Im westfälischen Stil als Kappschoppen“, beschrieb Beermann die Machart. Aufzurichten sei die Hütte wie ein Steckbausatz in zwei Stunden, freute er sich über die nachhaltige Unterstützung von Zimmermann Markus Hinnemann. Der scherzte: „Für einen Maurer hat sich Münne bei den Holzarbeiten sehr gut geschlagen.“

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