Ehrungen beim DRK-Ortsverein
Neuer Rekord mit 150 Blutspenden

Saerbeck -

24 Jubiläums-Blutspender zeichnete der DRK-Ortsverein jetzt aus. Premiere dabei: Urkunde und Ehrennadel für den ersten 150-maligen Spender im Dorf. Bei Kaffee und Kuchen im DRK-Heim an der Hahnstraße dankte der Ortsvereinsvorsitzende Alfons Günnigmann allen Blutspendern. Er lud insbesondere junge Menschen zum „ersten Mal“ ein. Blut sei eben nicht künstlich herzustellen.

Donnerstag, 14.02.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 16:44 Uhr
Die geehrten Jubiläums-Blutspender mit Vertretern des DRK-Ortsvereins am DRK-Heim.
Die geehrten Jubiläums-Blutspender mit Vertretern des DRK-Ortsvereins am DRK-Heim. Foto: Alfred Riese

Das ist selten: Für 150 Blutspenden wurde jetzt Ludger Schäpermeier vom DRK-Ortsverein Saerbeck ausgezeichnet. 23 weitere Jubiläumsspender bekamen ebenfalls kleine Präsente, Urkunden und Ehrennadeln, Kaffee und Kuchen im DRK-Heim, die Möglichkeit, Fahrzeuge und Ausrüstung zu besichtigen, und Dankesworte vom DRK-Vorsitzenden Alfons Günnigmann .

Er sprach von einer „gewaltigen, großen Leistung“ der Mehrfachspender. Das 150. Mal einen halben Liter Blut abgeben, das sei allerdings eine Premiere in Saerbeck. Ludger Schäpermeier wie auch alle anderen, die wiederkehrend die Termine in der Gesamtschule aufsuchen, würden zwei Leistungen vollbringen: zum einen die Spende, zum anderen den Wiederaufbau des eigenen Bluts. „Sie tun ein sehr gutes Werk an ihren Mitmenschen. Blut ist einmalig, nur der Mensch kann es in seinem Körper herstellen, die Chemieindustrie bleibt machtlos. Künstliches Blut gibt es nicht“, machte Günnigmann deutlich. „Sie haben Menschen in Notlagen geholfen und Leben gerettet“, führte der DRK-Vorsitzende weiter aus, „manche Operationen wären ohne Sie gar nicht möglich“.

Nach der Spende werde das Blut in seine vielseitigen Bestandteile zerlegt, erläuterte der DRK-Vorsitzende: Plasma, Plättchen, weiße und rote Blutkörperchen. Dabei stellte er einen weiteren guten Grund heraus, regelmäßig zu spenden. Das Plasma werde zunächst eingefroren und aufbewahrt. Erst wenn der Spender nach frühestens vier Monaten erneute spendet und dann alles in Ordnung ist, kann dieses aufbewahrte Plasma freigegeben werden. Als zusätzlichen Grund für wiederholte Spenden nannte Günnigmann die Haltbarkeitszeiten: 24 Tage bei roten Blutkörperchen, vier Tage bei Blutplättchen, die für die Gerinnung zuständig sind.

Der Blutspendedienst des DRK verzeichne etwa 90 Spenden pro Termin als Durchschnittswert. Mit bis zu 190 liege Saerbeck rund doppelt so hoch, lobte Alfons Günnigmann die Spendenbereitschaft im Dorf. Als möglichen Grund nannte er mit einem Augenzwinkern die Qualität des Essens nach der Spende. Hier hinein und in die Jubilarehrungen investiere der Ortsverein, was an Geld vom Blutspendedienst komme.

Im vergangenen Jahr war die Gesamtspenderzahl bei den fünf Terminen leicht um elf auf 914 gefallen. „Wir haben die 900 wieder erreicht und träumen davon, dass einmal 1000 Blutspender in einem Jahr zu uns kommen“, sagte Günnigmann.

Weitere Kandidaten für die 150-fache Jubiläumsspende gebe es im Dorf, meinte Günnigmann. Der für die Blutspendetermine zuständige Walter Thiemann wies aber darauf hin, dass das Durchschnittsalter ansteige, junge Erstspender nicht immer wiederkämen. Eine Altersgrenze fürs Blutspenden gebe es nicht mehr.

Jubiläums-Blutspender

Die geehrten Jubiläums-Blutspender:150 Mal: Ludger Schäpermeier. 100 Mal: Regina Dütsch, Claus-Bernd Meier. 75 Mal: Michael Austrup, Andreas Bennemann, Walter Brocks, Reinhard Klumpp, Josef Post. 50 Mal: Rita Bauma, Markus Dillhoff, Markus Eppe, Alfons Greiling, Holger Quooß, Marianne Schnutz, Michael Welp. 25 Mal: Lars Dörnenburg, Andre Ferlemann, Thomas Grüter, Jutta Meyer, Ralf Neumann, Oliver Pottmeyer, Kornelia Timm, Nico Verlage, Maria Wirsen.

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