Vierte Saerbecker „Sportschau“
Große Bühne für Erfolgreiche

Saerbeck -

32 Sportlerinnen, Sportler und Teams mit Topleistungen aus allen Altersgruppen und vielen Disziplinen, ein ausgezeichnetes Showprogramm als Kür, fast voller Saal mit Generationen übergreifendem Publikum, jede Menge Hintergrundinfos, gut aufgelegte Moderatoren- und Bürgermeister-Duos und stehender Applaus für den neuen Paul-Beckschwarte-Preisträger: Die Saerbecker „Sportschau“ ist in ihrer vierten Auflage selbst als Sieger durchs Ziel gegangen.

Sonntag, 10.03.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 16:29 Uhr
33 mal Siegerlächeln: die Ausgezeichneten der Sportlerehrung, eingerahmt vom Bürgermeister-Duo.
33 mal Siegerlächeln: die Ausgezeichneten der Sportlerehrung, eingerahmt vom Bürgermeister-Duo. Foto: Alfred Riese

Jetzt neu mit Schlange am Einlass: Die Saerbecker „Sportschau“ hat offensichtlich endgültig den Sprung in erste Liga der gesellschaftlichen Ereignisse im Dorf geschafft. Im Jahr 2016 stellte ein gemischtes Team aus Rathausmitarbeitern und Ehrenamtlern die Veranstaltung für die offizielle Sportlerehrung der Gemeinde völlig neu auf. In der vierten Auflage kletterte die Besucherzahl in der Festhalle Hövel am Freitagabend jetzt noch einmal, auf 350. Sie erlebten einen gelungenen, passgenauen Mix aus guter Show und Ehrung der Erfolgreichen – ein würdiger Rahmen für die Auszeichnung der Saerbecker Sportlerinnen und Sportler mit Top-Leistungen, wie man nach mehr als drei Stunden auf und vor der Bühne befand.

  Foto: Alfred Riese

Bemerkenswert die Altersspanne. Der zehnjährige Theo Nottmeier vom Reiterverein St. Georg (erster Platz bei der Bundes-Nachwuchsschärpe mit der Westfalenmannschaft) dürfte der jüngste Medaillenträger des Abends sein. Ihn wählten Saalpublikum und Jury obendrauf zum Sportler des Jahres. So wie Edith Barkey ( SC Falke ) die meisten Stimmen als Sportlerin des Jahres bekam. Mit ihrem ersten Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften über 4 mal 200 Meter in der Altersklasse W50 war sie noch lange nicht das obere Ende der Altersskala. Auch das Team des Jahres zeigt sich jung: die aktuellen C-Jugend-Handballerinnen des SC Falke, Staffelsieger auf Kreisebene der Saison 2017/2017 und gerade in der aktuellen Meisterrunde angekommen.

Varietekünstler Francisco Obregon tanz sich mit seiner lebensgroßen Handpuppe Sophia an seinen Publikumsgast auf der Bühne heran.

Varietekünstler Francisco Obregon tanz sich mit seiner lebensgroßen Handpuppe Sophia an seinen Publikumsgast auf der Bühne heran. Foto: Alfred Riese

32 Namen, verteilt auf die Teams der Handballerinnen und die Pony-Mannschaft des Reiterverein St. Georg und 30 Einzelsportlerinnen und -sportler standen auf der Ehrungsliste (wir berichteten bereits). Bei den Sportarten fand sich eher Exotisches wie Crosslauf (Anja Völkl, SC Falke) oder Kegeln (die Saerbecker Finn und Markus Reinker, die für die GSK Nordhorn antreten) ebenso wie populäre Sportarten der Leichtathletik, Reiten, Turnen oder Judo.

Den viel beklatschten Show-Rahmen lieferten mit Tönen südamerikanischer Liebes-Melancholie der Varietékünstler Francisco Obregon und mit lauten Rhythmen die Pipes-and-Drums-Band „Ems Highlander“. Das Moderatoren-Duo, Oli Materlik (GOP-Varieté) und Lokalmatador Michael Muth, setzte konsequent auf informative Kurz-Interviews und Publikumseinbindung. So förderten sie beim Gespräch mit dem Bürgermeister-Duo Wilfried Roos und Florian Bücker unter anderem die Themen Kunstrasen-Platz für den SC Falke und Sportstättenzukunft des Reitervereins zutage. Und sie enthüllten, dass die Lieblingssportart von Florian Bücker, stellvertretender Bürgermeister, tatsächlich Doppelkopf ist.

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