Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Gesamtschule
Minus in der Kiosk-Kasse

Saerbeck -

Der heiße Sommer 2018 hinterlässt seine Spuren an unerwarteter Stelle: im Kassenbericht des Fördervereins der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG). Kiosk und Café lieferten nicht wie sonst vierstellige Überschüsse für die Förderkasse ab, sondern mussten ein Minus von 691 Euro verbuchen.

Mittwoch, 13.03.2019, 12:22 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 12:30 Uhr
Der Vorstand des Fördervereins der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule mit der wiedergewählten Vorsitzenden Simone Hartmann (rechts) und der neugewählten Beisitzerin Samira Knapheide (2. von rechts).
Der Vorstand des Fördervereins der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule mit der wiedergewählten Vorsitzenden Simone Hartmann (rechts) und der neugewählten Beisitzerin Samira Knapheide (2. von rechts). Foto: Alfred Riese

„Das erste Defizit seit mindestens zehn Jahren“, sagte die Fördervereinsvorsitzende Simone Hartmann . Sie ist aber guter Dinge, dass sich das wieder einpegelt.

Als Grund fürs Minus bei Gesamtausgaben von mehr als 77 000 Euro nannte Dagmar Schröer, die Kiosk und Café betreut, fehlenden Appetit bei Schülern und Lehrern: „In den heißen Wochen sind Brötchen liegen geblieben.“ Außerdem hätten höhere Umsatzsteuern und Lohnnebenkosten den Gewerbebetrieb des eingetragenen Vereins belastet. Kiosk und Café seien „nicht auf Gewinn aus, sondern wollen günstige Angebote für Schüler machen“, sagte Kassenführer Alfons Sundermann . In Kiosk und Café arbeiten dafür zwei Angestellte und 15 ehrenamtliche Helferinnen.

Der zweitgrößte Umsatzblock mit fast 29 000 Euro ist der Instrumentalunterricht. Dessen Koordinatorin Ilga Bülte meldete mit Schuljahresbeginn 13 Neuanameldungen und aktuell 52 Schülerinnen und Schüler, die acht Instrumente bei zehn Lehrkräften erlernen. Der Förderverein hat 17 eigene Instrumente ausgeliehen. Geld des Fördervereins floss des Weiteren laut Kassenbericht in die Schulbücherei, in Theaterprojekte, das Lernbegleiter-Ringbuch besonders für Fünftklässler, die Schul-Schachmeisterschaft, den Mathe-Wettbewerb im Advent, die Arbeit mit Kindern aus Familien mit Fluchthintergrund und ein Upcycling-Projekt, bei dem Schüler Altmaterialien zu Möbeln aufwerteten. Außerdem wurden Spiele für die Pausen angeschafft. Die Trainingswochen für Unterrichtsstoff in den Sommerferien finanzierten sich selbst, berichtete Alfons Sundermann.

Teilnehmer- und Mitgliedsbeiträge und Spenden überstiegen insgesamt die Ausgaben in der Jahresrechnung des Fördervereins (ohne Kiosk und Café) und erhöhten die Rücklage, berichtete Alfons Sundermann. „Das tut gut zu wissen“, freute sich Maarten Willenbrink, kommissarischer Schulleiter, mit Blick auf die voraussichtlich ab 2020 anstehenden, umfassenden An- und Umbaumaßnahmen am Schulgebäude. Er nannte den Förderverein, die ehrenamtlich Aktiven und die knapp 500 zahlenden Mitglieder „eine starke Stütze der Schule“.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Simone Hartmann als Vorsitzende sowie Ilga Bülte und Dagmar Kösters als Beisitzerinnen. Nachfolgerin von Karin Wernsmann als Beisitzerin wurde Samira Knapheide.

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