Theaterstück „Claudia Procula, die Frau des Pilatus“
Die Geschichte aus der Sicht einer Randfigur

Saerbeck -

Das Ensemble Theatrum aus Schloss Hohenerxleben war schon mit bemerkenswerten Aufführungen in Saerbeck zu Gast. „Claudia Procula, die Frau des Pilatus“ heißt nun das neue Stück.

Samstag, 16.03.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 14:38 Uhr
Was bleibt nach zwei Jahrtausenden? Szenenbild aus „Claudia Procula, die Frau des Pilatus“.
Was bleibt nach zwei Jahrtausenden? Szenenbild aus „Claudia Procula, die Frau des Pilatus“. Foto: Ensemble Theatrum

Damit holt der Arbeitskreis Kunst-Kultur-Kirche St. Georg und das Katholische Bildungswerk Saerbeck das Ensemble am Sonntag, 31. März, ein weiteres Mal in die St.-Georg-Pfarrkirche zu einen „besonderen Theatererlebnis in der Passionszeit“, wie es in der Vorstellung der Inszenierung heißt.

Die Träume der jungen Römerin Claudia führen sie in den Tempel der Isis, wo sie den Blick eines jungen Mannes nicht vergessen kann. Doch den großen Aufruhr in der Provinz Judäa, den sie und ihr Mann, der Statthalter Pontius Pilatus , erleben, hat sie nicht vorhergesehen. Bis sie in ihren Träumen das Leid eines Gekreuzigten sieht. Dieser Theaterabend widmet sich dem Passionsgeschehen in sensiblen Theaterbildern mit Musik und einem faszinierenden Bühnenbild. Er stellt die Frage nach jenem denkwürdigen Mann mit Namen Jesus, warum und wie er eine Jahrtausende alte Geschichte geprägt hat. „Ich bin gekommen, um von der Wahrheit zu künden“. – „Was ist Wahrheit?”, fragt Pilatus diesen Mann aus Nazareth.

Eine scheinbar bekannte Geschichte erzählen Friederike v. Krosigk, Hannah Vongries, Hubertus v. Krosigk und Thomas Zieler aus dem Blickwinkel derer, welche die Geschichte offiziell nicht mitgeschrieben haben und in diesem Fall aus der Sicht einer „Randfigur”, der Seherin und Ehefrau Claudia Procula.

„Claudia Procula, die Frau des Pilatus“ beginnt um 17 Uhr.

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Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zum Preis von zwölf Euro im Pfarrbüro St. Georg und bei Buch & mehr, Marktstraße. Info: www.schloss-hohenerxleben.de

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