Experimenta-Werkstatt beschäftigt sich mit Mint-Fächern
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Saerbeck -

Von einem gelungenen Start spricht das Mehrgenerationenhaus (MGH) mit Blick auf die erste Experimenta-Werkstatt.

Donnerstag, 21.03.2019, 12:05 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 13:00 Uhr
Große und kleine Forscher der Experimenta-Werkstatt im MGH mit Peter Engler (Umweltpädagoge der Klimakommune Saerbeck, 6.v.r.) und Harald Schütz (Vorsitzender der Bürgerstiftung Mehrgenerationenhaus, 8.v.r.).
Große und kleine Forscher der Experimenta-Werkstatt im MGH mit Peter Engler (Umweltpädagoge der Klimakommune Saerbeck, 6.v.r.) und Harald Schütz (Vorsitzender der Bürgerstiftung Mehrgenerationenhaus, 8.v.r.). Foto: MGH/Kerstin Ahlert

„Wir wollten ein Angebot schaffen, um spielerisch die spannenden Seiten der Mint-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – erfahrbar zu machen. Wir möchten mit Klein und Groß experimentieren, schrauben und bauen“, so Brigitte Wolff-Vorndieck, Projektleiterin des MGH.

Das MGH ist eine von 140 Einrichtungen, die der Bund mit den Mint-Starter-Boxen für die sogenannten Mint-Fächer ausgestattet hat. Daraufhin wurde die Experimenta-Werkstatt für kleine und große Forscher ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Klimakommune Saerbeck startete am Samstag das Angebot mit fünf Mädchen und zwei Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren jeweils mit ihren Müttern oder Vätern.

Peter Engler, Umweltpädagoge der Saerbecker Lernwelten, erarbeitet die Themen und leitet die Teilnehmer an. Zu Anfang stellte er drei Zaubertricks vor: Warum wird Wasser milchig, wenn man mit einem Strohhalm Luft hineinbläst? Wie kann ein Ventilator auch ohne Batterie laufen? Diese und andere Versuche konnten entschlüsselt werden.

Im zweiten Teil wurde mit viel Geschick und Konzentration ein Tangram-Puzzle gearbeitet. Mit Handstichsägen konnten aus einer kleinen quadratischen Holzplatte geometrische Formen gesägt werden. Die Kinder gingen sehr eifrig ans Werk, echte Teamarbeit mit Mutter/Vater führte bald zum Ziel. Angemalt mit bunten Farben legten die Kinder die Teile zu immer neuen Formen und Gegenständen zusammen.

Schlussendlich erkundeten die Kinder zwei der Spiele zu erneuerbaren Energien aus der Starter-Box des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Lötstation, Werkzeugkiste und weitere Experimentierkästen, die auch in der Starter-Box enthalten sind, werden an den beiden kommenden Terminen noch zum Einsatz kommen.

Zusätzliche finanzielle Unterstützung und Zuspruch erhält dieses Angebot zudem von der Bürgerstiftung Mehrgenerationenhaus. Harald Schütz, Vorsitzender der Bürgerstiftung, besuchte die Forscher-Werkstatt im MGH und resümierte: „Ich freue mich, dass unsere Spende dieses Mal auch Kindern zugutekommt. Schön zu sehen, wie das spielerische Forschen und Experimentieren Lust auf Zusammenhänge in Naturwissenschaft und Technik macht.“

Mithilfe der Finanzspritze kann die Experimenta-Werkstatt vielleicht im Herbst fortgeführt werden, schreibt das MGH. Ganz sicher folgen an den beiden letzten Samstagen im März die weiteren Termine der dreiteiligen Reihe.

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