Verkehrssicherheit auf der Schulstraße
UWG: „Wirksam erst mit Durchfahrtsverbot“

Saerbeck -

In Sachen Verkehrssicherheit auf der Schulstraße meldet sich nach dem Ratsbeschluss dazu die UWG-Fraktion zu Wort und stellt ihre Position klar.

Samstag, 13.04.2019, 11:00 Uhr

Die UWG-Fraktion im Rat stellt nach dem Bericht in dieser Zeitung über die Pläne für mehr Verkehrssicherheit auf der Schulstraße ihre Position klar. Die UWG findet die Darstellung, sie habe „in der letzten Ratssitzung gegen die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Schulstraße gestimmt, obwohl diese zu 80 Prozent mit den Ideen der UWG übereinstimmen“ nicht zutreffend.

Die Unabhängigen schreiben: „Wir haben gegen den Maßnahmenkatalog gestimmt, weil er kein Durchfahrtsverbot enthält. Nur durch die Verlängerung der Einbahnstraße und eine Geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich nach unserer Überzeugung der Schulweg vor den Schulen nicht sichern. Die UWG hat gefordert, zusätzlich zur jetzigen Beschilderung an der Einfahrt der Schulstraße aus Richtung der Lindenstraße ein Durchfahrtsverbot anzuordnen. Dieses Konzept hat der Bauausschuss bereits im September 2018 einstimmig beschlossen. Nur durch die Verhinderung des Verkehrs vor den Schulen werden die Kinder wirklich geschützt. Jeder Autoverkehr mit Ausnahme von Bussen muss dort unterbunden werden. Die UWG hat dabei darauf hingewiesen, dass durch die jetzige Ausschilderung als Einbahnstraße und die Halteverbote heute bereits 80 Prozent unserer Vorschläge umgesetzt sind. Wirksam wird die Schulwegsicherung aber erst mit einem Durchfahrtsverbot.“

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