Rezertifizierung des Kolping-Bildungswerks sichert Landeszuschüsse
Große Herausforderung gemeistert

Saerbeck -

Das Kolping-Bildungswerk Saerbeck (KBS) hat zum vierten Mal das Zertifikat des Gütesiegelverbunds Weiterbildung erhalten. Es ist Voraussetzung für Landeszuschüsse und damit den Fortbestand des KBS, erklärte Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Saerbeck als Träger der Einrichtung, am Freitag in einer kleinen Feierstunde.

Montag, 29.04.2019, 12:00 Uhr
Freuen sich über das Zertifikat des Gütesiegelverbunds für das Kolping-Bildungswerk Saerbeck (hintere Reihe, von links): Alfons Bücker, Janine Middler und Melanie Weiligmann (Vorstand Kolpingsfamilie) sowie (vordere Reihe) Kornelia Bücker und Klara Leiting (KBS-Leitung) und Gisela Westbeld (KBS-Vertreterin im Kolpingvorstand).
Freuen sich über das Zertifikat des Gütesiegelverbunds für das Kolping-Bildungswerk Saerbeck (hintere Reihe, von links): Alfons Bücker, Janine Middler und Melanie Weiligmann (Vorstand Kolpingsfamilie) sowie (vordere Reihe) Kornelia Bücker und Klara Leiting (KBS-Leitung) und Gisela Westbeld (KBS-Vertreterin im Kolpingvorstand). Foto: Alfred Riese

Die gönnte man sich im Mehrgenerationenhaus (MGH), bevor die Urkunden an die Wand kamen.

Gisela Westbeld, Vertreterin des KBS im Kolpingvorstand, erinnerte an den hohen Arbeitsaufwand, der alle drei Jahre der Erneuerung der Zertifizierung vorangeht. „Eigentlich denkt man ja, alle Abläufe sind beschrieben, aber die Zertifizierungsstelle hat jedes Mal neue Fragen und Aufgaben“, beschrieb Gisela Westbeld die „große Herausforderung“. Sie lobte die beiden mit jeweils einer halben Stelle Festangestellten Kornelia Bücker und Klare Leitung, die die Aufgabe „mit Bravour gemeistert“ hätten. Dabei gelte der gleiche Anforderungskatalog wie für die große Volkshochschule München, während das KBS eine der kleinsten zertifizierten Bildungseinrichtungen bundesweit sei, sagte Alfons Bücker .

Das KBS bietet jährlich mit 30 zum Gutteil aus Saerbeck stammenden Dozenten etwa 120 Kurse mit 1800 Stunden, berichteten Kornelia Bücker und Klara Leiting. Das stetig aktualisierte Angebot von einzelnen Informationsvorträgen bis zu langfristigen Kursen, von EDV & Medien über Gesundheit bis Kreativität und Familie und Erziehung werde jährlich von 1200 Menschen jeden Alters genutzt.

Die beiden mit jeweils einer halben Stelle Festangestellten Kornelia Bücker und Klare Leitung meisterten die Aufgabe.

Die beiden mit jeweils einer halben Stelle Festangestellten Kornelia Bücker und Klare Leitung meisterten die Aufgabe. Foto: Alfred Riese

Das aktuelle Zertifikat bescheinigt dem KBS eine „hervorragende Arbeit“. Im Dezember hatten Kornelia Bücker und Klara Leiting einen Selbstreport anhand von 100 Standards beim Gütesiegelverband eingereicht. Anschließend nahm eine Gutachterin das KBS und seine Arbeitsabläufe vor Ort unter die Lupe. Geprüft wurde in vier Bereichen: Bildungsangebot, Personal und Professionalisierung, Teilnehmende und Teilnehmerschutz sowie Organisation, Verantwortung und Entwicklung. Das Zertifikat bescheinigt lauf Alfons Bücker unter anderem, dass die Interessen und die Zufriedenheit der Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen ebenso wie die fachliche und pädagogische Kompetenz der Lehrenden und das Lob und Kritik aufgegriffen werden. Neu war im aktuellen Anforderungskatalog unter anderem der Brandschutz.

„An den Anforderungen, die die Zertifizierung stellt, arbeiten wir natürlich ständig, nicht nur für das nächste Zertifikat“, sagte Klara Leiting. Etliches drehe sich immer wieder um die Dokumentation von bereits Vorhandenem“, erklärte Kornelia Bücker. Wenn zum Beispiel das immer schon im Kopf existente Marketingkonzept schriftlich vorliege, könne das auch für zukünftige Personalwechsel günstig sein, beschrieb Cornelia Bücker den Nutzen der aufwendigen Zertifizierung.

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