Kreisjugendamt bereitete Provinzhelden auf zukünftige Aufgaben vor
Ein bisschen wie in der „Höhle der Löwen“

Saerbeck -

„Mitreden. Mitentscheiden. Mitgestalten.“ – getreu dieses Mottos werden aktuell 15 „Provinzhelden“ aus dem Kreis Steinfurt auf ihre künftige Aufgabe in den jeweiligen Städten und Gemeinden des Kreises vorbereitet.

Donnerstag, 10.10.2019, 18:44 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 19:01 Uhr
Zum rettenden Ufer: Im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit mit anderen Jugendlichen und politischen Akteuren mussten sie sich verschiedenen Kooperationsaufgaben stellen.
Zum rettenden Ufer: Im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit mit anderen Jugendlichen und politischen Akteuren mussten sie sich verschiedenen Kooperationsaufgaben stellen. Foto: Kreis Steinfurt

Das dritte von vier Methodenmodulen führte sie nach Saerbeck. Das Kreisjugendamt als Projektträger hatte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen dazu eingeladen. 

In den drei Workshops ging es um die Themen Projektmanagement, Digitale Tools und Recherche sowie Sozialraumerkundung. Hilfreiche Informationen und Tipps für die Provinzhelden, die sich für ihre Interessen und die der jungen Menschen insgesamt in ihrem Wohnort engagieren und etwas verändern wollen. Iris Echterhoff , die das Projekt seitens des Kreisjugendamtes betreut, erarbeitete mit den Teilnehmern unter anderem eine Checkliste „Projektmanagement A bis Z“: „Dabei ging es von A wie Auf- und Abbau bei Veranstaltungen bis Z wie Zeitmanagement und Zeitungsartikel. An der Liste können sich die Provinzheldinnen und –helden bei ihren künftigen Projekten orientieren.“

Daran anknüpfend gab Medienreferent Lennart Bode aus Ibbenbüren einen kleinen Überblick zu verschiedenen Web-Tools im Bereich Projektmanagement, Recherche und Umfragemöglichkeiten.

Sozialpädagogin Sonja Mester erkundete mit den Provinzhelden die Sozialräume der jeweiligen Wohnorte. Dabei standen beispielsweise beliebte und weniger beliebte Treffpunkte und geeignete Orte für Projekte im Vordergrund – und Methoden, wie man dies Orte findet. „Nur wer sich auskennt, wer weiß, wo es noch hapert oder wo gute Voraussetzungen vorhanden sind, kann sich für die Belange der jungen Menschen der Projekte vor Ort einsetzen“, erklärte Projektkoordinatorin Vanessa Magel.

Außerdem ging es an dem Workshop-Wochenende um den Ausbau der Kommunikationsfähigkeiten. Im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit mit anderen Jugendlichen und politischen Akteuren mussten sie sich verschiedenen Kooperationsaufgaben stellen. Iris Echterhoff: „Vor allem bei der Präsentation vorerst fiktiver Projektideen – in ähnlicher Art, wie sie aus der Fernsehsendung ‚Höhle der Löwen‘ bekannt ist. Also mit Feedback einer Jury bestehend aus Teamern des Moduls.“ Jede Gruppe überzeugte auf ihre ganz eigene Weise und konnte sich über einen gemeinsamen Gewinn freuen: eine projektbezogene Kultur- und Freizeitfahrt nach Berlin im Frühjahr 2020, schreibt die Kreisverwaltung.

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