Saerbecker Adventsmarkt lockt 20 000 Besucher
Perfekter Start in die Adventszeit

Saerbeck -

Wer am Wochenende im Saerbecker Dorfkern das bunte Treiben beobachtete und über den Adventsmarkt schlenderte, hat wohl ein Gefühl dafür bekommen, warum der Markt zu einem der Besten in der Region zählt.

Sonntag, 24.11.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 15:56 Uhr
Voll war es am Freitag und Samstag im Dorfkern. 20 000 Besucher fanden den Weg zum Adventsmarkt.
Voll war es am Freitag und Samstag im Dorfkern. 20 000 Besucher fanden den Weg zum Adventsmarkt. Foto: Luca Pals

165 Stände, familiäre und harmonische Stimmung sowie das Ambiente im Schatten der Kirche lockten auch in diesem Jahr über 20 000 Besucher an.

„Wir sind super zufrieden. Besser kann es nicht laufen.“ Fragte man bei Organisator Ludger Harkten nach, dann konnte die Stimmung nicht besser sein: „Die Vorbereitung ist immer sehr umfangreich, am Ende werden wir aber immer wieder belohnt.“ Gemeinsam mit Carsten Ausmann und Matthias Jaske vom Saerbecker Verkehrsverein sorgte er dafür, dass am Wochenende das Dorf in ein Weihnachtsdorf verwandelt wurde. Für Hartken hat der Adventsmarkt, der einer der frühesten im Kreis Steinfurt ist, einen ganz besonderen Flair: „Wir ziehen alle an einem Strang. So viele Vereine und Ehrenamtliche stecken hier Jahr für Jahr Herzblut rein.“ Und weiter: „Wenn dem einen etwas fehlt, ist die helfende Hand des anderen direkt zur Stelle. Das macht unsere Dorfgemeinschaft aus.“ Im Schatten der Kirche sei es eine besonders heimatliche Atmosphäre.

Saerbecker Adventsmarkt 2019

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Dies bestätigte auch eine kleine Besucherumfrage dieser Zeitung. Maria Gruber ist jedes Jahr auf dem Adventsmarkt. Klar: „Ich komm’ ja auch aus Saerbeck.“ Für sie ist es hier „besonders kuschelig.“ Die Kunsthandwerker würden dem Ganzen ein besonderes Flair geben. Ähnlich sahen das Petra und Veronica aus Lienen: „Wir haben bei uns zwar auch einen Weihnachtsmarkt, der ist aber nicht so groß wie hier. Wir sind echt überrascht, was Saerbeck hier auf die Beine stellt.“ Beliebt war bei vielen das Kunsthandwerk. So auch Dagmar Stasch . Mit ihrem Mann war sie aus Dortmund angereist: „Zum dritten Mal“, gab sie beim Blick auf Weihnachtsgesteck und Holzherzen bekannt: „Die Zusammenarbeit mit den Organisatoren ist sehr unkompliziert. Das gefällt uns sehr.“

Familie Stasch kam von außerhalb, aber aus dem Dorf kamen natürlich ebenso alle zusammen. So schenkte der Gemeindefeuerwehrverband in seiner Hütte Glühwein aus – den gab es natürlich auch beim Heimatverein und beim Stand des SC Falke Saerbeck. Die Fußballer verkauften in diesem Jahr wieder Bratwürstchen. Alles frisch, alles selbst gemacht – das ist auch das Motto bei den Pfadfindern: Sie verkauften Reibekuchen. Mitten auf dem Dorfplatz bot der Saerbecker Koch-Verein bunteste Leckereien vom Grill an. Gar Rotwein mit Camembert bot der Partnerschaftsverein Ferrieres-Saerbeck an: Hier konnten die Besucher ebenfalls die Partnergemeinde Ferriers kennenlernen.

Kennenlernen ist ein gutes Stichwort: Wer Lust hatte, konnte am Tag der offenen Tür in der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule einen genauen Blick hinter die Kulissen werfen (ausführlicher Bericht in der morgigen Ausgabe).

Viele der Besucher schwärmten von der „ganz besonderen Atmosphäre, wenn es dunkel wird.“ Eben genauso, wie es sich alle vorgestellt haben: familiär, heimatlich und gemütlich – der perfekte Start in die Adventszeit.

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