St. Georg startet Spendenaktion für Umbau und Renovierung
Stück für Stück, Meter für Meter

Saerbeck -

„Nehmen Sie Teil an den Arbeiten, indem Sie Teile der Baumaßnahmen zu Ihrer Sache machen.“ Mit dieser Einladung machte die St.-Georg-Pfarrgemeinde am Adventsmarkt den Aufschlag zu ihrer Spendenaktion für Umbau und Renovierung der Kirche. Am ersten Adventswochenende (30. November und 1. Dezember) wird´s konkreter.

Samstag, 30.11.2019, 10:00 Uhr
Die Pfarrkirche St. Georg Ende November von außen. Innen wird an Umbau und Renovierung gearbeitet.
Die Pfarrkirche St. Georg Ende November von außen. Innen wird an Umbau und Renovierung gearbeitet. Foto: Alfred Riese

Im Anschluss an die Gottesdienste am Samstag um 17 Uhr sowie am Sonntag um 8 Uhr und um 10 Uhr stehen Mitglieder der Arbeitsgruppe Spenden, des Kirchenvorstands und des Pfarreirats im Forum der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) bereit, um die Aktion vorzustellen, um Fragen zu Notwendigkeit, Zielen und Kosten der Baumaßnahme zu beantworten – und natürlich, um fürs Spenden zu werben.

Mit Beträgen ab zehn Euro kann jeder und jede symbolisch ein Stück der denkmalgeschützten Pfarrkirche zu seiner oder ihrer Sache machen: Bodenfliesen, Stühle und laufende Meter Bank, Wände und Decke quadratmeterweise, Lampen, Altar, Ambo, Priestersitz, Taufstein. Die Summen sind aus der Gesamtfinanzierung im Umfang von etwa 660 000 Euro herunter gerechnet.

„Trotz Zuschüssen des Bistums und angesparter Rücklagen bleibt eine Lücke von rund 100 000 Euro besonders für die Dinge, die über das baulich absolut Notwendige hinausgehen“, schreibt die Pfarrgemeinde dazu. Und sie hat einen Vorschlag: Statt gekauften Weihnachtsgeschenken vielleicht eine Spendenurkunde für den Kirchenumbau unter den Baum legen. Angesichts der Kurzlebigkeit der Konsumgesellschaft laden Kirchenvorstand, Pfarreirat und Pfarrer zum Mittun bei der gemeinsamen Sache ein: „Diese Urkunden gelten ewig“, verspricht Pfarrer Peter Ceglarek.

Die Türen zur Baustelle in der Kirche öffnen sich am Sonntag, 15. Dezember, im Anschluss an den 10-Uhr-Gottesdienst. Ab etwa 11 Uhr können Interessierte den Stand der Arbeiten in Augenschein nehmen. Der Architekt Andreas Holtfrerich und Mitglieder des Erweiterten Bauausschusses der Kirchengemeinde stellen ihn und das weitere Vorgehen vor. Außerdem kann das neue Lichtkonzept auf einer Leinwand als Simulation in Augenschein genommen werden. Auch das Konzept für die Verbindung von Heiligen- und Gemeinde-Reliquien wird vor- und zur Diskussion gestellt.

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