Sportlerabzeichen in Saerbeck spricht Jung und Alt an
Erstlinge mit fünf und 75 Jahren

Saerbeck -

70 Jahre liegen zwischen dem ältesten und dem jüngsten Absolventen der Sportabzeichen-Prüfungen.

Montag, 02.12.2019, 09:15 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 09:20 Uhr
Die Kinder und Jugendlichen mit dem Sportabzeichen in Gold.
Die Kinder und Jugendlichen mit dem Sportabzeichen in Gold. Foto: Alfred Riese

Peter Schmidt aus Emsdetten machte mit 75 Jahren beim SC Falke zum ersten Mal Gold. Julius Löckemann trat mit fünf Jahren und seiner Familie an. Fürs Sportabzeichen war er noch zu jung, er bekam das Kinderbewegungs-Abzeichen.

150 sportliche Menschen aus Saerbeck, Hembergen, Brochterbeck, Emsdetten, Emsdetten, Rheine, Münster, Greven und sogar Mülheim und Hannover waren am Freitagabend zur Verleihung der Urkunden und Abzeichen in den Falke-Treff eingeladen. „Konstant hohe Zahlen“ stellte Bürgermeister Wilfried Roos fest, freute sich über die 71 Kinder und Jugendlichen und gratulierte allen Absolventen. „Vielleicht sehen wir uns bei Sportlerehrung und Sportschau wieder“, meinte er.

Das Sportabzeichen sei ein erster Schritt. Aus dem Breitensport sei schon mancher später ausgezeichnete Sportler hervorgegangen. Roos‘ Dank ging an das ehrenamtliche Team von Prüfern und Helfern um Elisabeth Günnigmann. Dieses Team absolvierte 45 Trainings- und Prüfungstermine am Sportplatz oder, fürs Radfahren, auf der Straße.

Die Kinder und Jugendlichen mit den Bronze- oder Silber-Sportabzeichen und mit (hinten, von rechts) Matthias Ahmann, Wilfried Roos, Elisabeth Günnigmann und Monika Schmidt.

Die Kinder und Jugendlichen mit den Bronze- oder Silber-Sportabzeichen und mit (hinten, von rechts) Matthias Ahmann, Wilfried Roos, Elisabeth Günnigmann und Monika Schmidt. Foto: Alfred Riese

Elisabeth Günnigmann hat selbst das Abzeichen in Gold erworben. „Dass sie dafür noch die Zeit hatte“, wunderte sich Matthias Ahmann . Sie stehe jetzt schon in den Startlöchern für die Organisation von Training und Prüfungen im nächsten Jahr, erklärte das Mitglied des Falke-Vorstandsteams und rief die Absolventen auf, die Werbetrommel zu rühren.

Die Erwachsenen mit dem Sportabzeichen in Bronze oder Silber oder dem ersten Mal Gold.

Die Erwachsenen mit dem Sportabzeichen in Bronze oder Silber oder dem ersten Mal Gold. Foto: Alfred Riese

Elisabeths Mann Alfons Günnigmann ist ihr mit 23 Gold-Urkunden vier voraus und der Teilnehmer mit den meisten Prüfungen. „Du kannst die Geschichte des Sportabzeichens in Saerbeck schreiben“, kommentierte Bürgermeister Roos diesen Marathon.

54 Kinder und Jugendliche absolvierten die Prüfungen des Gold-Niveaus, 13 erreichten Silber, vier Bronze. 18 nahmen zum ersten Mal teil, vier zum siebten Mal, eine zum elften Mal.

Die Zahl der erwachsenen Absolventen lag um 20 höher als im vergangenen Jahr. „Weiter so“, rief Falke-Co-Vorstand Matthias Ahmann auf. Für die Älteren gab es 70 Mal Gold, acht Mal Silber und ein Mal Bronze. 24 Erwachsene waren zum ersten Mal dabei, 15 können zweistellige Teilnahmezahlen vorweisen.

Die Erwachsenen mit dem Sportabzeichen in Gold ab dem zweiten Mal.

Die Erwachsenen mit dem Sportabzeichen in Gold ab dem zweiten Mal. Foto: Alfred Riese

Das spricht wie bei den Kindern und Jugendlichen für eine gute Mischung zwischen Neueinsteigern und Abo-Teilnehmern. Für jeden gab es Applaus, als Bürgermeister Roos, Monika Schmidt als Vorsitzende des Sportausschusses der Gemeinde, Elisabeth Günnigmann und Falke-Vorstandsmitglieder Urkunden und Abzeichen übergaben. Generationenübergreifend wird das Saerbecker Sportabzeichen durch 13 Extra-Urkunden für Familien, die mit Vertretern von mindestens zwei Generationen teilnahmen.

Wer wollte, konnte sich vor Ort den Bestätigungsstempel für Bonus-Programme seiner Krankenkasse abholen – neben Gesundheit und Fitness ein weiterer Gewinn durch das Sportabzeichen.

Die Absolventen des Familien-Sportabzeichens, die mit Vertretern aus mindestens zwei Generationen teilnahmen.

Die Absolventen des Familien-Sportabzeichens, die mit Vertretern aus mindestens zwei Generationen teilnahmen. Foto: Alfred Riese

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