Wie die KLJB-Theatergruppe an der Kulisse für „Ehe op Tiet“ werkelt
Tapezieren ist Frauensache

Saerbeck -

Noch vier Wochen, dann feiert das Stück „Ehe op Tiet“ der KLJB-Theatergruppe Premiere. Bis dahin müssen die Laiendarsteller aber noch jede Menge erledigen.

Dienstag, 03.03.2020, 17:02 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 16:56 Uhr
Der weibliche Teil der plattdeutschen Theatergruppe und Unterstützer sorgten am Wochenende für eine edle Wandverkleidung (unten von links): Marina Ottmann, Anna-Maria Weßeler, Anne Grüter, Marie Wenners, Birgit Grüter und oben Nadine Schürmann und Hanna Rüschenschmidt.
Der weibliche Teil der plattdeutschen Theatergruppe und Unterstützer sorgten am Wochenende für eine edle Wandverkleidung (unten von links): Marina Ottmann, Anna-Maria Weßeler, Anne Grüter, Marie Wenners, Birgit Grüter und oben Nadine Schürmann und Hanna Rüschenschmidt. Foto: Stefanie Behring

Gehämmert und gewerkelt wurde am Wochenende in der Bürgerscheune. Am Wochenende nach Karneval trifft sich dort traditionellerweise die Theatergruppe der Katholischen Landjugendbewegung ( KLJB ), um die Bühne für die plattdeutschen Theateraufführen vorzubereiten.

In vier Wochen stehen die sechs Schauspieler das erste Mal auf der Bühne – genauer gesagt in der Wohnstube einer Wohnung im Dorf. Das ist nämlich das Ergebnis der Bau- und Tapezierarbeiten der Gruppe. „Eine Wohnstube, in der ziemlich viel Trubel herrscht“, beschreiben sie das Stück. Bei „Ehe op Tiet“ von Rolf Sperling, Stefan Bermüller und Jan Harrjes geht es um eine Ehekrise der Familie Rosebrock. Da gibt es einerseits Herrn Rosebrock, der sich sehr an sein Leben als neumodischer „Couchpotato“ gewöhnt hat und andererseits Frau Rosebrock, die sich mehr Aufmerksamkeiten und Komplimente wünscht. Beide kämpfen für ihre Ansichten und werden dabei jeweils von einem Freund beziehungsweise einer Freundin unterstützt.

In der nun hergerichteten Wohnstube gebe es allein deshalb schon viel Trubel, weil der Raum von vier Türen begehbar ist. Eine eher seltene Konstruktion für die Theatergruppe, aufgebaut von den aktiven und ehemaligen männlichen Schauspielern. Tapezieren war dann Frauensache: Nach einem Besuch im Baumarkt und dem Einkaufen von Tapete, Deko und was Frau sonst noch so für eine gemütliche Atmosphäre braucht, ging es am Samstagvormittag darum, die Tapete an die Wand zu bringen. Nach den Renovierungsarbeiten auf der Bühne kann die Gruppe nun an ihren täglichen Übungsabenden ihren Auftritt auf der Bühne üben.

Platzreservierungen für alle Vorstellungen nimmt Familie Böddeker entgegen unter 0 25 74/88 85 57.

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