Hilfsaktion: Füreinander Einkaufen
Saerbecker helfen Saerbeckern

Saerbeck -

Tolle Idee, schnell umgesetzt: In Saerbeck bieten sich Ehrenamtliche an, Einkäufe für Menschen aus Risikogruppen zu übernehmen.

Donnerstag, 19.03.2020, 15:46 Uhr aktualisiert: 22.03.2020, 16:14 Uhr
Wer aktuell das Haus nicht verlassen kann oder will, kann sich an das Mehrgenerationenhaus wenden. Dort wird ehrenamtliche Unterstützung vermittelt.
Wer aktuell das Haus nicht verlassen kann oder will, kann sich an das Mehrgenerationenhaus wenden. Dort wird ehrenamtliche Unterstützung vermittelt. Foto: Roland Weihrauch/dpa

In Saerbeck hat sich die Hilfsaktion „Helfende Hände“ formiert. Träger ist die Gemeinde Saerbeck, als Kooperationspartner organisieren die „Helfenden Hände“ (Kolping/Kirchengemeinde/ Caritas ) die Unterstützung.

Folgendes ist angedacht: Menschen, die wegen der Corona-Pandemie das Haus nicht verlassen können oder wollen, weil sie zur Risikogruppe gehören, wenden sich telefonisch während der Sprechzeiten von montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr an das Mehrgenerationenhaus (MGH) unter Tel. 8666 oder per Mail: mgh@kolping-saerbeck.de.

Dort wird ihr Wunsch nach einem Einkauf von Lebensmitteln aufgenommen und die Telefonnummer an einen verantwortlichen Ehrenamtlichen aus dem Kreis der „Helfenden Hände“ weitergegeben. Dieser meldet sich und vereinbart ein kurzes Treffen beim Hilfsbedürftigen zu Hause. Alle notwendigen Absprachen finden in zwei Metern Abstand vor der Haustür statt. Eine Einkaufsliste, eine Tasche und das notwendige Bargeld ist vorbereitet und wird ohne Körperkontakt übergeben.

Nach dem Einkauf findet die Übergabe der Lebensmittel und des Restgeldes in gleicher Weise statt. Der Dienst ist ehrenamtlich und kostenlos.

Wer als Ehrenamtlicher die „Helfenden Hände“ unterstützen möchte, melde sich bitte ebenfalls im MGH. Voraussetzung hierfür ist ein Alter von 16 Jahren. Wenn das Angebot gut nachgefragt wird, werden sicher eine Reihe Jugendlicher und junger Erwachsener hierfür dringend gebraucht.

Alle für dieses Hilfsangebot in Frage kommenden sind herzlich gebeten, keine Scheu zu haben sich zu melden.

Unser Dorf kann hier Herz füreinander zeigen, wie es die Bundeskanzlerin jüngst gefordert hat.

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