Bischöfliches Hilfswerk Misereor
Spenden jenseits des Kollektenkörbchens

Saerbeck -

Die Flüchtlingstragödie in Syrien und den Nachbarländern geht weiter, auch wenn die westlichen mit der Corona-Krise beschäftigt sind. Die St.-Georg-Pfarrgemeinde ruft deshalb zu Spenden an das bischöfliche Hilfswerk Misereor auf, auch und gerade weil es am vergangenen Wochenende mit dem Misereor-Fastensonntag keine Kollekten in Gottesdiensten geben konnte.

Sonntag, 29.03.2020, 16:58 Uhr aktualisiert: 30.03.2020, 17:25 Uhr
Zwei Kinder in Syrien: Auch für sie bittet das bischöfliche Hilfswerk Misereor um Spenden, auch wenn die Gottesdienste und Kollekten am fünften Fastensonntag ausfallen.
Zwei Kinder in Syrien: Auch für sie bittet das bischöfliche Hilfswerk Misereor um Spenden, auch wenn die Gottesdienste und Kollekten am fünften Fastensonntag ausfallen.

Die Kollekte in den katholischen Gottesdiensten am gestrigen fünften Fastensonntag wäre dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor zugutegekommen. Dessen Fastenaktion 2020 will sich unter dem Leitwort „Gib Frieden!“ besonders für Syrien und den Libanon einsetzen.

Aber: Keine Gottesdienste wegen der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus – keine Kollekte in herkömmlicher Form. Überall sind auch viele zusätzliche Spendenaktionen abgesagt. Es geht um Millionenbeträge für Hilfsprojekte, die nun auszufallen drohen. Die St.-Georg-Pfarrgemeinde ruft deshalb dazu auf, alternative Wege zum Spenden jenseits des Kollektenkörbchens zu nutzen. Möglich ist das über das örtliche Spendenkonto:

  • Pfarrgemeinde St. Georg, IBAN: DE68 4036 1627 0121 5020 00, Stichwort: Spende Misereor (Spendenbescheinigungen auf Wunsch über das Pfarrbüro), oder
  • durch das Einwerfen von Spenden-Briefumschlägen (Stichwort: Spende Misereor) beim Pfarrbüro oder
  • bei Misereor, Pax-Bank Aachen, IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 oder über das
  • Online-Spendenportal des Bistums Münster unter der Internetadresse www.bistum-muenster.de/Spendenportal (Spendenbescheinigungen können dort angefordert werden).

Warum sollte man jetzt spenden, während man in Deutschland selbst in der Coronakrise steckt? „Hier hilft vielleicht das Wort ,relativ`“, heißt es dazu auf der Homepage der St.-Georg-Pfarrgemeinde: „Wir erleben eine Krise, in der wir auf vielfältige Weise vom Staat Schutz erfahren (…) Misereor setzt sich unter anderem für Menschen ein, die einen solchen Schutz nicht erfahren, die im Gegenteil sogar im Stich gelassen werden, auf der Flucht vor Verfolgung und Krieg in Flüchtlingslagern leben.“

Im Jahr 2018 kamen laut Statistik im Pfarrbrief in Saerbeck Spenden für Misereor in Höhe von 2834 Euro zusammen.

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