Nachgeholte Jahreshauptversammlung: Vorstand bestätigt
DRK leistet 4100 Helfer-Stunden

Montag, 28.09.2020, 09:39 Uhr
Vorstand und Geehrte des DRK-Ortsverein Saerbeck.
Vorstand und Geehrte des DRK-Ortsverein Saerbeck. Foto: DRK

Marco Fischer , Leiter der Rotkreuzgemeinschaft, berichtete beim Sanitätsdienst von 1900 Stunden, die im Jahr 2019 die 34 Helfer bei 232 Einsätzen leisteten: bei großen Veranstaltungen in Saerbeck, bei Spielen der Sportfreunde Lotte, auf der Freilichtbühne Tecklenburg und anderswo.

Die Einsatzeinheit, die so genannte Blaulicht-Abteilung, hatte in erster Linie mit Übungen zu tun, war aber auch bei einer Bombenentschärfung dabei, und kam auf 980 Helferstunden. Mit Aus- und Fortbildungen summieren sich diese ehrenamtlichen Stunden für 30 Helfer im Jahr 2019 auf 4100. „Die Zahl der Helfer in der Rotkreuzgemeinschaft kann sich sehr gut sehen lassen“, stellte Alfons Günnigmann , Vorsitzender des DRK Saerbeck, fest. „Alle Achtung vor ihrer Leistung“, würdigte er das Engagement. Im Jahresbericht für 2019 spielte der Einsatz der Saerbecker unter anderem beim Betrieb von Fieberlazaretten während der Frühphase der Corona-Pandemie noch keine Rolle.

Das Update zur geplanten Anschaffung eines Krankentransportwagens für den Ortsverband war ein weiteres prominentes Thema der Jahresversammlung, die wegen Corona vom April in den September verschoben worden war und nun mit Abstand und Masken in der Bürgerscheune stattfand.

Kassierer Jürgen Hölscher meldete einen Spendenstand von 11 033 Euro und kündigte eine weitere Spendenaktion im Herbst an, um auf 15 000 Euro zu kommen. „Wenn es gut läuft, können wir die Anschaffung 2021 tätigen“, meinte Alfons Günnigmann. Laut Marco Fi-scher stehen als Besatzung bereits vier Rettungssanitäter und ein Rettungshelfer bereit, weitere seien geplant.

Sorge macht Jürgen Höl-scher der „altersbedingte Schwund“ bei den Fördermitgliedern. Werbeaktionen an den Haustüren im Dorf hätten zwar neue Förderer gebracht. Aber weiterhin würden die Einnahmen aus den Sanitätsdiensten, insbesondere im laufenden Jahr wegen coronabedingt ausgefallener Veranstaltungen, nicht ausreichen, um die Kosten zu decken. „Wenn wir Rückgänge bei den Fördermitgliedern und den Spenden haben, ist die Finanzierung unserer Arbeit in Gefahr“, stellte Hölscher fest. Wegen Corona falle etliches aus und auch die Ortsvereinsarbeit erheblich eingeschränkt, sagte der DRK-Vorsitzende Alfons Günnigmann: „2020 wird schwierig.“

Die Blutspendezahlen für 2019 waren leicht rückläufig, meldete der Blutspendebeauftragte Walter Thiemann. Die Zahl der entnommenen Spenden sank im Vorjahresvergleich um 11 auf 790. Allerdings stieg die Zahl der Erstspender um 15 auf 34. Der nächste Blutspendetermin ist am Dienstag, 29. September.

Die Gruppenstunden beim Jugend-Rotkreuz laufen wieder unter Corona-Bedingungen, meldete dessen neue Leiterin Sophie Brockmann.

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