Aktion nicht wie gewohnt durchführbar
„Sternsinger to Go“ als Alternative

Saerbeck -

Die Tüten mit den verschiedenen Inhalten werden von den Messdienerleitern kontaktlos in alle Briefkästen verteilt.

Mittwoch, 16.12.2020, 10:45 Uhr aktualisiert: 16.12.2020, 10:50 Uhr
Foto: Verkleidete Kinder, die als Sternsinger von Haus zu Haus gehen, wird es im nächsten Jahr nicht geben. Alternativ bereitet die Messdienerleiterrunde Segenstüten für alle Haushalte vor.
Foto: Verkleidete Kinder, die als Sternsinger von Haus zu Haus gehen, wird es im nächsten Jahr nicht geben. Alternativ bereitet die Messdienerleiterrunde Segenstüten für alle Haushalte vor. Foto: beh

Bereits im Mittelalter soll es die ersten Sternsinger gegeben haben. Seither ist es Tradition, dass am Dreikönigstag am 6. Januar oder aber am darauffolgenden Wochenende drei Sternsinger von Haus zu Haus gehen. Wie damals die heiligen drei Könige Gold, Weihrauch und Myrrhe an die Krippe brachten, bringen die Sternsinger Gottes Segen in die Häuser. Dabei sammeln sie Spenden für Kinder in der sogenannten dritten Welt und erhalten oftmals Süßigkeiten für ihren eigenen Einsatz.

Vielerorts ist es ein ansehnliches Bild, Kinder im Grundschulalter in bunten Gewändern und mit selbst gebastelten Kronen durch eine Gemeinde laufen zu sehen. In den vergangenen Jahren nahmen teilweise bis zu 100 Kinder in 30 Gruppen an der Sternsingeraktion in Saerbeck teil. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Aktion allerdings nicht wie gewohnt durchführbar. Daher hat sich die Messdienerleiterrunde mit „Sternsinger to Go“ eine Alternative überlegt. Am eigentlichen Sternsingerwochenende – am 9. und 10. Januar – bringen die ehrenamtlichen Jugendleiter Segenstüten an alle Saerbecker Haushalte. Diese sind gefüllt mit einem Segenszettel oder -aufkleber, lieben Grüßen und einem Sternsinger-Foto. Zusätzlich enthält jede Tüte einen Überweisungsträger, um die sonst persönlich eingesammelten Spenden für Kinder in Not dennoch weitergeben zu können. Diese gehen auch im kommenden Jahr an Projekte für Kinder weltweit.

Beispielland in 2021 ist die Ukraine. Dort leben viele Kinder ohne ihre Eltern, welche im Ausland arbeiten müssen. In dieser schwierigen Zeit kümmern sich Kinderzentren der Caritas um die Jungen und Mädchen. Derartige Zentren sollen mit den Spendengeldern unterstützt werden.

Die Tüten mit den verschiedenen Inhalten werden von den Messdienerleitern kontaktlos in alle Briefkästen verteilt. Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich.

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