Kinderbetreuung: Elternbeiträge im Januar entfallen
Angebot verringert sich um zehn Stunden pro Woche

saerbeck/Kreis Steinfurt -

Bund und Länder haben beschlossen, den eingeschränkten Kita-Betrieb zunächst bis zum 31. Januar zu verlängern und vorgeschlagen, die Elternbeiträge in diesem Monat vollständig zu erlassen.

Donnerstag, 14.01.2021, 11:00 Uhr
Betreuung und Spielen in der Kita ist wegen der Corona-Maßnahmen nur sehr eingeschränkt möglich. Deshalb entfallen die Elternbeiträge für Januar.
Betreuung und Spielen in der Kita ist wegen der Corona-Maßnahmen nur sehr eingeschränkt möglich. Deshalb entfallen die Elternbeiträge für Januar. Foto: Gemeinde Saerbeck

Für den Januar entfallen die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung und die Offene Ganztagsgrundschule (OGS). Auf diese Entscheidung der Politik im Kreis Steinfurt, der auch für Kitas & Co. in Saerbeck zuständig ist, weist die Gemeindeverwaltung hin.

Bund und Länder haben beschlossen, den eingeschränkten Kita-Betrieb zunächst bis zum 31. Januar zu verlängern und vorgeschlagen, die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in diesem Monat vollständig zu erlassen, schreibt der Kreis in einer Mitteilung vom 11. Januar. In diesem Zusammenhang hat NRW-Familienminister Joachim Stamp an die Eltern appelliert, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, soweit dies erforderlich ist.

„Anders als im Frühjahr ist es nicht notwendig, eine systemrelevante berufliche Tätigkeit nachzuweisen“, sagt Kreis-Sozialdezernent Tilman Fuchs und ergänzt: „Allerdings wird es wie im Frühsommer 2020 praktiziert, dass der Betreuungsumfang für jedes Kind um zehn Stunden pro Woche reduziert wird. Die Betreuung darf – wie in den meisten Einrichtungen schon praktiziert – nur noch in festen Gruppen stattfinden.“

Fuchs, selbst Vater, weiß, dass die Verlängerung des eingeschränkten Betreuungsangebotes für die Familien eine weitere Kraftanstrengung bedeutet: „Insofern freue ich mich, dass die Eltern bezüglich der Elternbeiträge durch eine Dringlichkeitsentscheidung der Kreispolitik schnell und unbürokratisch entlastet werden.“

Sofern im Januar der automatische Beitragseinzug nicht mehr gestoppt werden kann, werden diese Zahlungen mit den Elternbeiträgen für Februar verrechnet, so dass hier niemand schlechter gestellt wird.

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