Zehn Mitarbeiter beziehen im Bioenergiepark ihre Arbeitsplätze
Enapter eröffnet erstes Büro in Saerbeck

Saerbeck -

Die Enapter-Produktionsanlagen sollen Ende 2022 in Betrieb genommen werden.

Freitag, 26.02.2021, 11:30 Uhr
Das Wasserstoff-Unternehmen Enapter bezieht an seinem zukünftigen neuen Standort in Saerbeck das erste Büro. Das Team arbeitet im Bioenergiepark in Räumen eines Forschungsstandorts der Fachhochschule Münster.
Das Wasserstoff-Unternehmen Enapter bezieht an seinem zukünftigen neuen Standort in Saerbeck das erste Büro. Das Team arbeitet im Bioenergiepark in Räumen eines Forschungsstandorts der Fachhochschule Münster. Foto: Enapter

Mit zehn Mitarbeitern hat die Enapter AG jetzt ihr erstes Büro in Saerbeck eröffnet. Sie haben ihren Arbeitsplatz in Büroräumen der FH Münster im Bioenergiepark. Im Gewerbegebiet Nord II, in dem das Unternehmen eine Produktionsstätte für Elektrolyseure aufbaut, mit denen Wasserstoff hergestellt wird, sollen bis zu 300 neue Arbeitsplätze entstehen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch offiziell in Saerbeck angekommen sind – wir werden hier die Produktion unserer Elektrolyseure skalieren und damit den Preis von grünem Wasserstoff senken. Was uns mindestens genauso freut: Wir machen das alles mit 100 Prozent erneuerbarer Energie aus der Region”, wird Enapter-Vorstandsmitglied Sebastian-Justus Schmidt in einer Pressemitteilung zitiert.

Auf dem Gelände des Enapter Campus entstehen unter anderem Produktions- und Logistikhallen für die Massenproduktion spezieller, skalierbarer Elektrolyseure sowie ein Forschungs- und Veranstaltungszentrum. Baustart soll, wie berichtet, im September sein. Mit der Skalierung seiner Produktion will der Marktführer nach eigenen Angaben dazu beitragen, die Kosten von grünem Wasserstoff langfristig zu senken.

Die Arbeit für den neuen Enapter Campus gehe in großen Schritten voran, heißt es in der Mitteilung weiter. Vor Kurzem wurde die Vergabe des Planungsauftrages an das Bauunternehmen Goldbeck bekannt gegeben. Enapter tritt damit in die Fußstapfen von Tesla: Auch der Elektroautohersteller hatte Goldbeck mit dem Bau seiner Gigafactory in Brandenburg beauftragt.

Die Enapter-Produktionsanlagen sollen Ende 2022 in Betrieb genommen werden. Pro Jahr ist die Fertigung von mehr als 100 000 sogenannter AEM-Elektrolyseure vorgesehen. Bis zur Fertigstellung werden die hocheffizienten Module weiterhin im italienischen Pisa in Serie produziert. Die Elektrolyseure von Enapter sind bereits in mehr als 33 Ländern im Einsatz.

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