Maximilian-Kolbe-Gesamtschule
Dirk van Aaken kennt die Schule

Saerbeck -

Die Leitung der Jahrgänge acht bis zehn findet Dirk van Aaken besonders spannend, weil es hier um die Weichenstellung in die Berufswelt oder in die gymnasiale Oberstufe geht.

Freitag, 05.03.2021, 11:00 Uhr
Dirk van Aaken ist seit Februar Leiter der Jahrgänge acht bis zehn an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule, wo er selbst sein Abitur gemacht hat.
Dirk van Aaken ist seit Februar Leiter der Jahrgänge acht bis zehn an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule, wo er selbst sein Abitur gemacht hat. Foto: Gemeinde Saerbeck

Mit Dirk van Aaken hat ein Mensch mit viel Erfahrung im integrierten System im Februar seinen Posten im Leitungsteam der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) angetreten. Er ist als Nachfolger von Anneli Prinz zuständig für die Jahrgänge acht bis zehn. Damit gibt es nach einer halbjährigen Vakanz wieder einen eigenen Ansprechpartner unter anderem für die Berufsorientierung.

Dirk van Aaken ist 38 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern zwischen einem und vier Jahren. Er kommt aus Greven, lebt dort und war zuletzt neun Jahre lang Lehrer an der Friedens-Gesamtschule in Hamm. Dort war er in der Steuergruppe und im Lehrerrat tätig. Seine Fächer sind Deutsch und Erdkunde in den Sekundarstufen eins und zwei. Das Abitur hat er 2002 nach neun Jahren an der MKG gemacht.

Bereits vor dem Dienstantritt hatte Dirk van Aaken aus der Elternzeit heraus Einblick in seine neue Schule genommen. Als Abteilungsleitung ging es Anfang Februar mit einer Beschlusskonferenz in Distanz am ersten Arbeitstag in die Vollen. Corona-bedingt lief das Vorstellen im Kollegium via Rundmail mit Foto. Schülerinnen und Schüler lernte er im Distanzunterricht über die digitale Lernplattform IServ kennen. „Ich freue mich sehr, dass mittlerweile wieder Schülerinnen und Schüler in der MKG sind“, sagte Dirk van Aaken mit Blick auf den wiederaufgenommenen Präsenzunterricht im Abschlussjahrgang zehn.

„In die Kamera zu sprechen ohne normales Feedback ist etwas anderes als persönlicher Kontakt“, so seine Erfahrung – dass es die digitalen Möglichkeiten gibt, darüber ist er in Pandemie-Zeiten allerdings froh.

Dirk van Aaken kam als Fünftklässler mit einer Realschulempfehlung an die Saerbecker Gesamtschule. „Ich bin schon deshalb ein großer Freund des Gesamtschul-Systems, weil ich auch persönlich erfahren habe, was es bewirken kann“, erklärt er. Es seien „viele kleine Weichen, die während der individuellen Schullaufbahnen gestellt werden“. Die Gesamtschule steht für ihn für die Offenheit der Laufbahn, für Ganztagsangebote und Projekte über den eigentlichen Unterricht hinaus, für eine Schülerschaft, die die Gesellschaft insgesamt abbildet, und für Inklusion.

Die Leitung der Jahrgänge acht bis zehn findet er besonders spannend, weil es hier um die Weichenstellung in die Berufswelt oder in die gymnasiale Oberstufe gehe, um das erste Abschlusszeugnis. Und um die Frage, wie die MKG die Entwicklung begleiten kann, besonders bei der Berufsorientierung ab Klasse acht. Neben diesem Schwerpunkt kann sich der neue Abteilungsleiter gut vorstellen, sich im Bereich von Veranstaltungen besonders im künstlerisch-darstellerischen Bereich einzubringen. Sein bisheriger Gesamteindruck von der neuen Schule: „Vieles läuft hier sehr gut.“

Dass der Bereich Berufsorientierung nach kurzer Vertretungszeit jetzt wieder einen eigenen Verantwortlichen hat, freut MKG-Schulleiter Maarten Willenbrink sehr. „Corona bringt gerade zum Schulabschluss hin Sorgen und Ängste, wie es weitergeht“, stellt er fest. Dafür sei der Abteilungsleiter der erste Ansprechpartner für Eltern und Schülerinnen und Schüler.

Das sieht Dirk van Aaken genauso. „Ich bin sehr glücklich, dass wir die Zehner wieder komplett im Haus haben, in verkleinerte Gruppen aufgeteilt, aber mit voller Stundenzahl“, sagt er.

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